Auf diesem Foto, dass aus dem Oktober 1893 stammt, sind vier Geschwister aus dem Haus Hessen und bei Rhein, ein kleiner preußischer Prinz und zwei Brüder aus dem russischen Zarenhaus abgebildet. Das interessante hierbei ist, das fünf der hier porträtierten Personen keines natürlichen Todes starben.
Die beiden die ein längeres Leben hatten sind links zu sehen: sitzend Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868–1937) und stehend dahinter seine älter Schwester Prinzessin Irene (1866–1953), verehelichte Prinzessin von Preußen und Schwägerin von Kaiser Wilhelm II.
Der kleine Junge ist Prinz Waldemar von Preußen (1889–1945), der bis dahin einzige Sohn von Irene und Prinz Heinrich von Preußen. Waldemar litt and der Bluterkrankheit, eine Erbkrankheit die einige Nachkommen von Königin Victoria bekamen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs flüchtete Waldemar aus Niederschlesien und fand Zuflucht im bayerischen Tutzing, hier starb er weil er keine rettende Bluttransfusion bekam, die Amerikanischen Besatzer hatten alle medizinischen Ressourcen beschlagnahmt um damit KZ-Überlebende zu behandeln.
Der letzte der ein grausames Ende fand ist Großfürst Sergej Alexadrowitsch von Russland (1857–1905), Ehemann von Prinzessin Elisabeth (hinter der er sitzt) und Bruder von Großfürst Pawel Alexandrowitsch. Er fiel der Bombe eines Attentäters zum Opfer.
(Foto: Public domain)
So tragisch, besonders Waldemars Tod, der ja verhindert hätte werden können.
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Andrea