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Samstag, 8. August 2015

Luxemburger und Österreicher vereint



























Reihen 1 bis 5 (v.l.n.r.): Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg, Großherzog Jean von Luxemburg, Erzherzogin Marie-Astrid und Erzherzog Christian von Österreich.

Prinzessin Margaretha von Luxemburg und Prinz Nicolas von Liechtenstein, Prinz Guillaume von Luxemburg, Prinz Jean von Luxemburg, Gräfin Diane von Nassau. 

Erzherzogin Katarina in den Armen ihres Vater Erzherzog Christoph von Österreich, Erzherzogin Adélaïde von Österreich, Prinz Louis und Prinzessin Tessy von Luxemburg, Prinz Félix von Luxemburg, Prinzessin Claire von Luxemburg mit ihrer Tochter Prinzessin Amalia.

Prinzessin Maria-Annunciata und Prinzessin Marie-Astrid von Liechtenstein, Erzherzogin Gabriella von Österreich, Prinz Sébastien de Luxemburg,  Prinz Jean von Nassau.

Prinz Joseph-Emanuel von Liechtenstein, Prinzessin Alexandra von Luxemburg, Prinz Paul-Louis und Prinz Léopold von Nassau.

(© Photo 2015 Cour grand-ducale / David Nivière / tous droits réservés)

Mittwoch, 18. Juni 2014

Prinzessin Amalia von Luxemburg darf nach Hause


Die kleine Prinzessin Amalia durfte jetzt das Krankenhaus verlassen. Das stolze Elternpaar, Prinzessin Claire und Prinz Félix, bringt sein Töchterchen heim.

Amalia ist das dritte Enkelkind und die erste Enkelin von Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg.




(Alle Fotos Copyright : © 2014 Cour grand-ducale)

Freitag, 7. Februar 2014

Königliche Geschwister: Die sechs Töchter von Großherzog Wilhelm IV. von Luxemburg


Auf dieser Postkarte sind die sechs Kinder des Großherzogs Wilhelm IV. von Luxemburg (1852–1912) und dessen Gattin Infantin Maria Anna von Portugal (1861–1942) zu sehen. 

Ganz links mit dem Sonneschirm in der Hand steht Großherzogin Marie Adelheid (1894–1924). Sie folgte als ältestes Kind ihrem Vater als Herrscherin Luxemburgs nach, das Gesetz für eine weibliche Thronfolge war erst 1907 vom Parlament beschlossen worden. Die Regierungszeit von Marie Adelheid war nicht lang - nur knapp sieben Jahre. 1919 nach dem Ersten Weltkrieg musste sie, wegen ihrer angeblichen Deutschfreundlichkeit während der Besatzung ihres Landes, zu Gunsten ihrer Schwester Charlotte abdanken. Daraufhin beschloss Marie Adelheid, die unverheiratet und kinderlos geblieben war, Nonne zu werden. Wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes konnte sie aber auch diese Tätigkeit nicht lange ausüben. Großherzogin Marie Adelheid von Luxemburg starb, an Influenza erkrankt, mit nur 29 Jahren.

Daneben steht Prinzessin Hilda (1897–1979), die drittgeborene Tochter des Großherzogpaares. 1920 verlobte sich Hilda mit Herzog Philipp Albrecht von Württemberg (1893–1975), das Verlöbnis wurde aber wegen der damaligen Kinderlosigkeit von Großherzogin Charlotte und der Nationalität des Herzogs wieder aufgelöst. Erst 10 Jahre später wird Hilda den Fürsten Adolf zu Schwarzenberg (1890–1950) heiraten. Die Ehe blieb kinderlos. Hilda und ihr Ehemann lebten in Böhmen, Kenia und müssen schließlich vor den Nazis nach Amerika flüchten. Nach dem Krieg kehren beide nach Europa zurück. Fürstin Hilda zu Schwarzenberg stirbt mit 82 Jahren in Luxemburg.

Neben Hilda ist die zweite Tochter der Familie Großherzogin Charlotte (1896–1985) abgebildet. Nach der Abdankung ihrer Schwester Marie Adelheid wird Charlotte 1919 die neue luxemburgische Großherzogin. Im selben Jahr heiratet sie ihren Vetter Prinz Felix von Bourbon-Parma (1893–1970) und bekommt mit ihn sechs Kinder. Während des Zweiten Weltkriegs flüchtet Charlotte mit ihre Familie nach England und später nach Kanada und in die USA. Nach Kriegsende geht es zurück nach Luxemburg. Charlottes Herrschaft wird fast 46 Jahre andauern, 1964 dankte sie zugunsten ihres älteste Sohnes Jean (*1921) ab. Großherzogin Charlotte von Luxemburg verstirbt mit 89 Jahren auf Schloss Fischbach.

Etwas weiter abseits steht das Nesthäkchen Prinzessin Sophie (1902–1941). Nach ihrer Geburt und dem Ausbleiben weiterer Kinder war klar, dass das luxemburgische Großherzogshaus im Mannesstamm erlöschen wird, weshalb das Thronfolgegesetz geändert und die weibliche Thronfolge ermöglicht wurde. 1921 ehelichte Sophie Prinz Ernst Heinrich von Sachsen (1896–1971), einem der Söhne des letzten sächsischen Königs Friedrich August III. und der legendären Erzherzogin Luise von Österreich-Toskana, und bekam aus dieser Ehe drei Söhne. Sophie Prinzessin von Sachsen wurde 39 Jahre und starb an einer Lungenentzündung mitten im Zweiten Weltkrieg.

Vorne links sitzt Prinzessin Antonia (1899–1954). "Toni" hatte das tragischste Schicksal der Schwestern. Im August 1918 hatte sie sich Antonia mit dem 30 Jahre älteren und verwitweten Kronprinzen Rupprecht von Bayern (1869–1955) verlobt. Die Verlobung wurde aber wegen der Absetzung und der unklaren Lage des Bayerischen Königsfamilie von Rupprecht wieder aufgelöst. Da beide aber immer noch Gefühle füreinander hatten und sich die Verhältnisse in Bayern zum besseren gewendet hatten, wurde die Wiederverlobung von Antonia und Rupprecht bekannt gegeben und die Hochzeit im April 1921 gefeiert. Zwischen 1922 und 1935 bekam Antonia sechs Kinder, dazu hatte Rupprecht noch einen Sohn aus erster Ehe. Als Gegner des Nationalsozialismus musste Antonias Familie 1939 ins italienische Exil gehen, später flüchteten sie weiter nach Ungarn. Hier wurden Antonia und ihre Kinder nach der Besetzung des Landes im Oktober 1944 von der Gestapo festgenommen, Rupprecht konnte in Italien untertauchen. Antonia wurde nach Sachsenhausen und kurz vor Kriegsende ins Konzentrationslager Dachau gebracht, wo von sie zwar befreit wurde, die Haft aber ihrer Gesundheit großen Schaden zugefügt hatte. Aufenthalte und Kuren in Luxemburg, der Schweiz und Italien folgten - Deutschland hat sie nie wieder betreten. Kronprinzessin Antonia von Bayern starb mit 54 Jahren an Krebs.

Rechts sitzt Prinzessin Elisabeth (1901–1950), sie war das vorletzte Kind von Großherzog Wilhelm IV. und Großherzogin Maria Anna. Im Jahre 1922 vermählte sich Elisabeth mit Prinz Ludwig Philipp von Thurn und Taxis (1901–1933), einem Sohn von Fürst Albert und Erzherzogin Margarethe von Österreich. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. Danach folgten zwei Schicksalschläge: Nach etwas mehr als 10 Ehejahren starb Ludwig Philipp und Elisabeth wurde Witwe, 1944 fiel ihr Sohn Anselm im Zweiten Weltkrieg. Elisabeth widmete den Rest ihres Lebens, obwohl selbst gesundheitlich angeschlagen, kranken Menschen und der römisch-katholischen Kirche. Mit 49 Jahren ist Prinzessin Elisabeth von Thurn und Taxis gestorben.

Montag, 6. Januar 2014

93. Geburtstag: Großherzog Jean von Luxemburg


Gestern, am 5. Januar 2013, wurde Großherzog Jean von Luxemburg 93. Jahre alt.

Prinz Jean Benoît Guillaume Robert Antoine Louis Marie Adolphe Marc d'Aviano von Luxemburg wurde am 5. Januar 1921 auf Schloss Berg als erstes Kind von Großherzogin Charlotte von Luxemburg (1896–1985) und Prinz Felix von Bourbon-Parma (1893–1970) geboren.

Am 9. April 1953 heiratete Jean Prinzessin Joséphine Charlotte von Belgien (1927–2005), die Tochter von König Leopold III. und Königin Astrid, in der Kathedrale unserer lieben Frau zu Luxemburg. Aus der Ehe sind die Kinder Prinzessin Marie-Astrid (*1954), Prinzessin Margaretha (* 1957), Prinz Jean (*1957) und Prinz Guillaume (*1963) sowie der amtierende Großherzog Henri (*1955) hervorgegangen.

Nach der Abdankung seiner Mutter, der Großherzogin Charlotte, wurde Erbgroßherzog Jean am 12. November 1964 zum Großherzog von Luxemburg. Am 7. Oktober 2000 dankte auch Jean, der damals über 80 Jahre alt war, zu Gunsten seines ältesten Sohnes Henri ab.

(Copyright : © Vic Fischbach, monarchie.lu)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Zwei Prinzessinnen

Was haben Sophie Charlotte von Hannover und Henriette von Nassau-Weilburg gemeinsam? Ihren Geburtstag! Den 30. Oktober...

Sophie Charlotte von Hannover, Königin in Preußen

Prinzessin Sophie Charlotte von Hannover wurde am 30. Oktober 1668 auf Schloss Iburg geboren. Ihre Eltern waren Kurfürst Ernst August von Hannover (1629–1698) und Prinzessin Sophie von der Pfalz (1630–1714). 

Sophie Charlotte heiratete am 8. Oktober 1684 den brandenburgischen Kurprinzen Friedrich (1657–1713), den späteren König Friedrich I. in Preußen, aus den Hause Hohenzollern. Aus der Ehe gingen die Söhne Friedrich August (1685–1686) und Friedrich Wilhelm I. (1688–1740) hervor.

Nach dem Tod ihres Schwiegervaters, des Großen Kurfürsten, wurde Sophie Charlotte an der Seite ihres Mannes die neue Kurfürstin von Brandenburg. 1701 folgte die Standeserhöhung zur ersten Königin in Preußen. 

Nur 4 Jahre später, am 1. Februar 1705, starb Königin Sophie Charlotte mit nur 36 Jahren in Hannover an einer Lungenentzündung. Sie wurde im Berliner Dom beigesetzt. 


Henriette von Nassau-Weilburg, Erzherzogin von Österreich

Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg kam am 30. Oktober 1797, auf Schloss Eremitage in der Nähe von Bayreuth, als drittes Kind von Fürst Friedrich Wilhelm von Nassau-Weilburg (1768–1816) und Prinzessin Luise von Sayn-Hachenburg (1772–1827) zur Welt. 

Henriette wurde am 17. September 1815 mit Erzherzog Karl von Österreich, Herzog von Teschen (1771–1847), einem Sohn des römisch-deutschen Kaisers Leopold II., verheiratet. Diese Hochzeit war eine der wenigen Ehen zwischen dem katholischen Haus Habsburg und einem protestantischen Fürstenhaus.

Aus der glücklichen Verbindung stammten die sieben Kinder: Maria Theresia (1816–1867), Albrecht (1817–1895), Karl Ferdinand (1818–1874), Friedrich (1821–1847), Rudolph (*/†1822), Maria Karolina (1825–1915) und Wilhelm (1827–1894).

Erzherzogin Henriette verstarb am 29. Dezember 1829 in Wien, sie wurde nur 32 Jahre alt. Ihre sterblichen Überreste wurden in der Kapuzinergruft zu Wien bestattet.