Samstag, 30. März 2013
Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg
Am 30. März 1633 wurde in Homburg der spätere Landgraf, Friedrich von Hessen-Homburg bekannt als "Der Prinz von Homburg" geboren. Seine Eltern waren der Landgraf Friedrich I. (1585-1638) und Margarete Elisabeth von Leiningen-Westerburg (1604-1667).
Er hatte zwei ältere überlebende Brüder, die Landgrafen Wilhelm Christoph (1625-1681) und Georg Christian (1626–1677), weswegen nicht abzusehen war das er einst Landgraf werden sollte.
Prinz Friedrich diente im schwedischen Militär als Oberst im Zweiten Nordischen Krieg und als General der Kavallerie in Brandenburgischen Diensten im Niederländisch-Französischen Krieg.
Prinz Friedrich war mit Friedrich Wilhelm von Brandenburg "Dem großen Kurfürsten" befreundet.
Nachdem auch der zweite Bruder ohne (überlebenden) männlichen Nachkommen 1681 starb, erbte Prinz Friedrich, nun Landgraf Friedrich II., die Landgrafschaft Hessen-Homburg.
Landgraf Friedrich II. wird drei Ehefrauen haben. Mit der ersten (und 30 Jahren älteren)
schwedischen Gräfin Margareta Brahe (1603–1669) war er von 1661 bis zu ihrem Tode 1669 verheiratet. Die zweite Ehe ging er 1670 mit der Prinzessin Luise Elisabeth von Kurland (1646–1690) ein. Nach deren Tod heiratete er 1691 die Gräfin Sophie Sybille von Leiningen-Westerburg (1656–1724).
Aus der zweiten Ehe gingen 12 Kinder hervor, von denen eins im Kindesalter starb. Der älteste Sohn Friedrich III. (1673-1746) wird seinem Vater als Landgraf nachfolgen.
In Landgraf Friedrichs II. dritter Ehe kamen drei Kinder zur Welt, von denen zwei früh starben.
Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg ist am 24. Januar 1708 mit 74 Jahren in Homburg an einer Lungenentzündung gestorben.
Mittwoch, 27. März 2013
Herzogin Maria von Burgund
Maria von Burgund, sie wurde am 13. Februar 1457 in Brüssel geboren, war das einzige überlebende Kind des Herzogs Karl des Kühnen (1433-1477) und dessen zweiter Ehefrau Isabelle von Bourbon (1437-1465).
Als Marias Vater 1477 bei der Schlacht von Nancy fällt, geht die Herrschaft auf seine Tochter über.
Maria heiratet am 18. August 1477 in Ghent Maximilian von Österreich (1459-1519) aus dem Hause Habsburg. Die Heirat mit der reichen Maria und der gleichzeitige Erwerb Burgunds bedeutet für die ständig von der Pleite bedrohten Habsburgern einen Glücksfall. Auch das Prestige des Hauses Österreich steigt durch die Eheschließung von Maria und Maximilian.
Aus der glücklichen Ehe gehen drei Kinder hervor: Philipp "der Schöne“ (1478–1506) er wird später König von Kastilien werden, Margarete von Österreich (1480–1530) Statthalterin der habsburgischen Niederlande und Franz (1481) der kein Jahr alt wird.
Während einer Falkenjagd war Maria schwer vom Pferd gestürzt, an dessen Folgen stirbt sie am 27. März 1482 in Brügge mit 25 Jahren.
Sie hinterließ ihren Mann (er wird 1508 als Maximilian I. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gewählt) sowie ihre beiden älteren Kinder.
Das Herzogtum Burgund gehört bis 1678 zum Herrschaftsbereich der Habsburger.
Dienstag, 26. März 2013
Die Familie des Großherzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach im Jahre 1889
Auf diesem Bild ist die Familie des Großherzogs Karl Alexander und dessen Gattin Großherzogin Sophie zu sehen.
Ganz links steht Prinz Wilhelm Ernst (1876–1923), er wird seinem Großvater Karl Alexander 1901 als Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach nachfolgen und bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918 regieren. Er wird zwei mal heiraten und vier Kinder haben.
Daneben steht Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin (1857–1920), er ist der Schwiegersohn des Großherzogpaares und Ehemann der Prinzessin Elisabeth von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Rechts von ihm steht der andere Schwiegersohn Prinz Heinrich VII. Reuß zu Köstritz (1825–1906), er war Diplomat und mit der älteren Tochter Prinzessin Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach verheiratet.
Ganz rechts steht Erbgroßherzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1844–1894), er ist mit Prinzessin Pauline von Sachsen-Weimar-Eisenach aus der nicht regierenden Linie des Hauses verheiratet. Er wird noch vor seinem Vater sterben, daher wird er nie Großherzog.
Links sitzt Erbgroßherzogin Pauline von Sachsen-Weimar-Eisenach (1852–1904), sie ist die Gattin von Erbgroßherzog Karl August und Mutter der Prinzen Wilhelm Ernst und Bernhard Heinrich.
In der Mitte sitzt Großherzogin Sophie (1824–1897), sie ist eine geborene Prinzessin der Niederlande. Die einzige Tochter des Königs Wilhelm II. und Großfürstin Anna Pawlownas.
Rechts sitzt Großherzog Karl Alexander (1818–1901), er wird das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach vom 8. Juli 1853 bis zum 5. Januar 1901 regieren.
Links auf dem Boden sitzt Prinzessin Marie (1849–1922), verheiratete Prinzessin Reuß.
Von ihren sechs Kindern werden nur vier erwachsen werden.
Daneben sitzt Prinz Bernhard Heinrich (1878–1900), er ist der zweite Sohn des Erbgroßherzogspaares. Er starb mit 22 Jahren an Lungenentzündung ledig und ohne Nachkommen.
Ganz rechts sitzt Prinzessin Elisabeth (1854–1908), nach der Hochzeit Herzogin von Mecklenburg-Schwerin. Ihre Ehe mit Johann Albrecht blieb kinderlos.
Montag, 25. März 2013
Konradin, der letzte Staufer
| Statue von Konradin, Foto Credit |
Zu Konradins Titeln gehörten Herzog von Schwaben, König von Jerusalem und König von Sizilien.
Er wurde am 29. Oktober 1268 in Neapel mit seinem Parteigänger Friedrich von Baden geköpft,
nachdem er versucht hatte das Erbe der Staufer in Italien mit einem Heer zurück zu erobern.
Freitag, 22. März 2013
Nachwuchs in Monaco: Ein Sohn für Andrea Casiraghi & Tatiana Santo Domingo
| Andrea Casiraghi, Foto Credit |
Gestern am 21. März 2013 wurde Andrea Casiraghi, dem ältesten Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco (heute Prinzessin von Hannover) und Stefano Casiraghi (1960-1990), und seiner Verlobten Tatiana Santo Domingo ein Sohn geboren. Der Name ist bis jetzt nicht bekannt gegeben worden.
Solange Andrea und Tatiana nicht verheiratet sind, ist der gemeinsame Sohn nicht in der Thronfolge in Monaco vertreten. Falls beide heiraten sollten, wird das Kind hinter seiner Großmutter Caroline und seinem Vater Andrea auf Platz 3 der monegassischen Thronfolge stehen.
Natürlich nur wenn das Fürstenpaar Albert II. und Charlene keine eigenen Kinder kriegen sollten.
Update: Inzwischen wurde der Name bekannt gegeben. Er heißt Sacha Casiraghi.
Albertiner & Ernestiner
| Herzog Albrecht "der Beherzte" von Sachsen (1443-1500) Er ist den Stammvater der Albertinischen Wettiner. |
Die Albertinischen und Ernestinischen Linien des Hauses Wettin gehen auf die Brüder Ernst und Albrecht zurück. Beide waren Söhne von Kurfürst Friedrich II. "der Sanftmütige" von Sachsen (1412–1464) und der Margarethe von Österreich (1416–1486).
Bei der Leipziger Teilung im Jahre 1485 wurde der sächsische Herrschaftsbereich aufgeteilt.
Der ältere Ernst blieb als Erbe seines Vaters Kurfürst von Sachsen und bekam die Gebiete um die Landgrafschaft Thüringen, der jüngere Albrecht bekam als Herzog von Sachsen das Gebiet um die Markgrafschaft Meißen zugesprochen.
| Kurfürst Ernst von Sachsen (1441-1486) Von ihm stammen die Ernestinischen Wettiner ab. |
Auf Grund der Teilung entstanden in beide Linien Spannungen, die bei der Enkelgeneration von Ernst und Albrecht offen ausbrachen.
Im Schmalkaldischen Krieg standen sich beide Linien der Wettiner feindlich gegenüber.
Der Albertiner Herzog Moritz von Sachsen stand auf Seiten des katholischen Kaisers Karl V., der Ernestinische Kurfürst Johann Friedrich I. von Sachsen auf der Seite der Protestantischen Fürsten.
Schließlich ging 1547 mit der Wittenberger Kapitulation die Kurfürstenwürde von der Ernestinischen auf die Albertinische Linie über. Aus Herzog Moritz wurde der neue Kurfürst von Sachsen, der Kurfürst Johann Friedrich I. war nur noch Herzog von Sachsen.
Mittwoch, 20. März 2013
185. Geburtstag: Prinz Friedrich Karl von Preußen
Heute vor 185 Jahren am 20. März 1828 wurde in Berlin der preußische Prinz Friedrich Karl geboren. Er war der einzige Sohn und das älteste Kind von Prinz Carl von Preußen (1801-1883) und dessen Gattin Marie von Sachsen-Weimar-Eisenach (1808-1877)
Friedrich Karl heiratete Prinzessin Maria Anna von Anhalt-Dessau (1837-1906) am 29. November 1854. Die Ehe war unglücklich. Dem Paar wurden die Prinzessinnen Marie (1855-1888), Elisabeth (1857-1895) und Anna (1858-1858) geboren, nach der Geburt der vierten Tochter Luise Margarete (1860-1917) schlug Friedrich Karl seine Frau weil die keinen Sohn bekommen hatte.
Der Sohn kam fünf Jahre später: Prinz Friedrich Leopold (1865-1931)
Prinz Friedrich Karl diente im preußischen Militär, er war in den Kriegen gegen Dänemark, Österreich und Frankreich an der Front. Als General, Oberbefehlshaber und im Oberkommando.
Prinz Friedrich Karl starb am 15. Juni 1885 in Klein Glienicke, er war 57 Jahre alt geworden.
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