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Mittwoch, 13. Februar 2019

Eine Tochter für Theresa und François von Orléans


Prinzessin Theresa und Prinz François von Orléans, Gräfin und von Dreux, sind zum zweiten Mal Eltern geworden. Am 8. Februar 2019 wurde ihre Tochter Prinzessin Marie-Amélie Béatrice Felicitas von Orléans in Palma de Mallorca geboren, dort hat das Paar seinen Wohnsitz. Prinzessin Marie-Amélie hat mit Prinz Philippe (*2017) einen älteren Bruder. 

(Foto: La Couronne)

Donnerstag, 4. Januar 2018

Prinz François von Orléans, Graf von Clermont (1961–2017)


Am 30. Dezember 2017 verstarb mit 56 Jahren in Nantes Prinz François von Orléans, der Graf von Clermont. 

Er war der älteste Sohn von Prinz Henri von Orléans, Graf von Paris (*1933) und dessen geschiedener Frau Marie Therese Herzogin von Württemberg (*1934). Die Mutter von François litt während der Schwangerschaft an Toxoplasmose, so das er und seine jüngere Schwester Blanche geistig behindert zur Welt kamen. 
François hatte keine eigene Familie und lebte in einer Behinderteneinrichtung.

Die Beisetzung wird am 6. Januar 2018 in Dreux stattfinden.

(Foto: Prince Jean de France, Webseite)

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Königliche Geschwister: Zwei französische Prinzessinnen


Die beiden jungen Damen auf dem Bild oben sind die beiden ältesten Töchter von Prinz Philippe von Orléans (1838–1894) und Prinzessin Marie Isabelle von Orléans (1848–1919), Graf und Gräfin von Paris. Ihr Vater war von 1850 bis zu seinem Tod Chef des Hauses Orléans und französischer Thronprätendent.

Prinzessin Amelie (1865–1951) sitzt links mit ihrem dunklen Kleid dem Betrachter Zugewand. Sie war das älteste von den acht Kindern der Familie, die sich bis 1871 im englischen Exil befand. Über die Kindheit und Jugend von Amelie ist wenig bekannt, sie wurde wohl wie die meisten Prinzessinnen von Privatlehrern zu Hause in Sprachen, Tanz und Cercle halten unterrichtet. Mit ihrer Heirat mit dem Kronprinzen Karl von Portugal im Jahre 1886, die von der Familie arrangiert wurde, wurde Amelie Kronprinzessin eines regierenden Königshauses. Zwischen 1887 und 1889 brachte Amelie drei Kinder zur Welt, nur die beiden Söhne erreichten das Erwachsenenalter. Seit dieser Zeit kränkelte Amelie und ihre gesundheitlichen Probleme wurden mit den Jahren schlimmer. Ende 1889 wurde sie durch den Tod ihres Schwiegervaters König Ludwig I. an der Seite ihres Ehemannes Karls I. Königin von Portugal. In Portugal gab es in dieser Zeit Unruhen und schließlich die Staatspleite des Landes, welche man der königlichen Familie anlastete. Am 1. Februar 1908 gab es ein Attentat auf die Kutsche der Königsfamilie, bei der der Ehemann und der ältere Sohn Amelies getötet, sowie der jüngere Sohn Manuel verwundet wurden. Nur sie blieb unverletzt und bewarf einen der Täter mit ihren Blumenstrauss. Noch zwei weitere Jahre konnte sich die Monarchie in Portugal halten, 1910 musste Amelies Sohn abdanken und ins Ausland ins Exil gehen. Amelie folgte ihn nach England, wo sie bis 1920 blieb. Sie kehrte dann nach Frankreich zurück und erlebte hier 1932 den Tod ihres letzten verbliebenen Kindes, sowie den Zweiten Weltkrieg. Trotz ihrer vielen Krankheiten erreichte Königin Amelie von Portugal ein hohes Alter, sie verstarb mit 86 Jahren.

Rechts sitzt im hellen Kleid an ihre Schwester geschmiegt Prinzessin Helene (1871–1951). Auch über Helenes Mädchenjahre gibt es kaum Informationen, sie wird wie ihre Schwester eine typische Prinzessinnen-Erziehung gehabt haben. Die Familie hoffte, das Helene wie ihre Geschwister eine großartige Partie machen und einen Thronfolger heiraten würde. 1890 sah es fast so aus als würde Helene die Ehefrau von Prinz Albert Edward, Herzog von Clarence, werden - dem Enkel von Königin Victoria und ältesten Sohns des späteren König Eduard VII. - was aber an der Weigerung von Helenes Vaters sie zur Anglikanischen Kirche übertreten zu lassen, scheiterte. Auch eine geplante Verkuppelung von Zarin Maria Feodorowna mit ihrem Sohn, dem späteren Nikolaus II., scheiterte an der Religionsfrage und der Liebe des letzten Zaren zu Alix von Hessen. 1895 wurde Helene schließlich die Gattin von Herzog Emanuel Philibert von Savoyen-Aosta, aus der Seitenlinie des italienischen Königshauses. Aus der Ehe, die nicht glücklich wurde, stammten zwei Söhne. Herzogin Helene verbrachte viel Zeit auf Reisen und war von Afrika fasziniert. Im Ersten Weltkrieg arbeitete sie als Krankenschwester beim italienischen Roten Kreuz. Nachdem sie 1931 verwitwet war, heiratete sie als ihren zweiten Ehemann Otto Campini. Wie schon ihre Schwester Amelie musste Helene den Tod ihrer beiden Kinder miterleben, ihr bleiben aber noch drei Enkelkinder. Herzogin Helene von Aosta wurde 79 Jahre alt.

Montag, 15. Mai 2017

Ein Sohn für Theresa & François von Orléans


Wie französische Medien berichten, hat Prinzessin Theresa, die Ehefrau von Prinz François von Orléans, ihr erstes Kind bekommen. Prinz Philippe von Orléans wurde am 5. Mai 2017 um 23:59 Uhr geboren.

(Foto: Daily Mail, Getty Images)

Mittwoch, 12. November 2014

80. Geburtstag: Herzogin Marie Therese von Montpensier


Am 12. November 1934 wurde Marie Therese Nadejda Albertine Rosa Philippine Margarethe Christine Helene Josepha Martina Leopoldine Herzogin von Württemberg, als viertes Kind von Herzog Philipp Albrecht von Württemberg (1893–1975) und dessen zweiter Gattin Erzherzogin Rosa von Österreich (1906–1983), aus der Toskanischen Line der Habsburger, auf Schloss Altshausen geboren.

Marie Therese heiratete mit 22 Jahren Prinz Henri von Orléans (*1933), dem ältesten Sohn von Henri, Graf von Paris und Prinzessin Isabelle von Orléans-Braganza, am 5. Juli 1957 im französischen Dreux. Nach der Hochzeit erhielt das Paar den Titel Graf und Gräfin von Clermont. Drei Jahre später gab es wieder eine Verbindung Württemberg-Orléans als Marie Thereses Bruder Carl Henris Schwester Diane ehelichte.


Aus der Ehe stammen fünf Kinder: Marie (*1959), die mit Prinz Gundakar von Liechtenstein verheiratet ist, François (*1961) und Blanche (*1962) sind wegen Toxoplasmose schwerbehindert, Jean (*1965), Herzog von Vendôme, sowie Eudes (*1968), Herzog von Angoulême.

Im Jahre 1974 hat Henri Marie Therese und die gemeinsamen Kinder verlassen. Die offizielle Trennung wurde im Februar 1977 bekannt gegeben, die Scheidung fand am 3. Februar 1984 statt. 2009 wurde die Ehe kirchlich annulliert. Seit der Scheidung trägt Marie Therese den Titel einer Herzogin von Montpensier, der ihr von ihrem ehemaliger Schwiegervater und Chef des Hauses Orléans verliehen wurde.

 

Montag, 3. November 2014

Der Bulle und die Prinzessinnen


Wer dachte das Prinzessinnen nur auf Pferden, Esel oder Ponys ritten, wird jetzt eines besseren belehrt: Zwei Königliche Hoheiten hoch zu Ross Bulle...

Das obere Foto zeigt die exzentrische Prinzessin Marie von Dänemark (1865–1909), geborene Prinzessin von Orléans. Das untere ihre Cousine Königin Amélie von Portugal (1865–1951), ebenfalls eine gebürtige Prinzessin von Orléans.

Samstag, 2. August 2014

Erstes Bild von Prinzessin Louise-Marguerite


Auf diesem Foto kann man einen kleinen Blick auf die neugeborene Prinzessin Louise-Marguerite von Orléans werfen. Neben dem Bettchen stehen die älteren Geschwister Prinz Gaston und Prinzessin Antoinette.

(Foto: prince jean de france.fr)

Freitag, 1. August 2014

Drittes Kind für das Herzogspaar von Vendôme


Prinz Jean (*1965) und Prinzessin Philomena (*1977), Herzog und Herzogin von Vendôme, sind zum dritten Mal Eltern geworden. Prinzessin Louise-Marguerite Eléonore Marie von Orléans, kam am 30. Juli 2014 in Poissy zur Welt.

Jean und Philomena haben bereits die Kinder Prinz Gaston (*2009) und Prinzessin Antoinette (*2012). Das Paar ist seit 2009 verheiratet.

Prinz Jean ist das vierte Kind von Henri, Graf von Paris und Chef des Hauses Orléans, und dessen erster Ehefrau Marie Therese Herzogin von Württemberg.

(Foto: prince jean de france.fr)

Dienstag, 14. Januar 2014

Verlobung: Theresa von Einsiedel und Prinz François von Orléans


Dieses Jahr steht wieder eine Königliche Hochzeit an: Prinz François von Orléans (*1982) und Theresa von Einsiedel (*1984) haben sich verlobt. Die Hochzeit soll im Sommer 2014 in München stattfinden.

Prinz François ist das jüngste Kind von Béatrice Pasquier de Franclieu (*1941) und Prinz Michel, Graf von Évreux (*1941), einem Sohn von Henri, Graf von Paris (1908–1999), dem französischen Thronprätendent.

Theresa von Einsiedel ist die vierte Tochter von Curt-Hildebrand von Einsiedel (*1944) und dessen Gattin Amelie Prinzessin von Urach (*1949), die eine Tochter von Prinz Eberhard von Urach (1907–1969) und Prinzessin Iniga von Thurn und Taxis (1925–2008) war.

(Foto Copyright: © Privat, von Einsiedel/von Orléans)

Montag, 15. April 2013

15. April 1891: Hochzeit von Prinz Alfons von Bayern & Prinzessin Louise von Orléans


Am 15. April 1891 wurden Prinz Alfons und Prinzessin Louise im Schloss Nymphenburg im Königreich Bayern getraut. Das Bild zeigt das Brautpaar in Hochzeitskleid und Uniform.

Die Braut Prinzessin Louise (1869-1952) war die einzige Tochter von Ferdinand von Orléans, Herzog von Alençon (1844-1910) und der Herzogin Sophie Charlotte in Bayern (1847-1897).
Louise heiratet in die Königliche Linie des Hauses Wittelsbach ein, ihre Mutter stammte aus der herzöglichen Nebenlinie des Bayerischen Königshauses. Kaiserin Elisabeth von Österreich, Königin Marie Sophie von Neapel-Sizilien und Erbprinzessin Helene von Thurn und Taxis sind ihre Tanten. Väterlicherseits stammt Louise vom Französischen Bürgerkönig Louis-Philippe I. ab.

Der Bräutigam Prinz Alfons (1862-1933) war der zweite Sohn von Prinz Adalbert von Bayern (1828–1875) und Infantin Amalia del Pilar von Spanien (1834-1905).
Alfons war über seinen Vater ein Enkel von König Ludwig I. von Bayern, über seine Mutter war er mit König Karl IV. von Spanien verwandt, dessen Urenkel er war.
 
Aus der glücklichen Ehe von Louise und Alfons entstammen zwei Kinder:
Prinz Joseph Clemens von Bayern (1902-1990), er kam erst 11 Jahre nach der Hochzeit zur Welt, und Prinzessin Elisabeth von Bayern (1913-2005), sie wurde 11 Jahre nach ihrem Bruder geboren. Nur die Tochter hat Nachkommen hinterlassen, Joseph Clemens blieb unverheiratet und kinderlos.

Prinz Alfons starb mit 70 Jahren, er und Prinzessin Louise waren über 41 Jahre verheiratet gewesen. Louise verstarb 82-jährig und überlebte ihren Mann um 19 Jahre, sie hat nicht wieder geheiratet.

Beide sind in der St. Michael Kirche in München bestattet.

Mittwoch, 3. April 2013

Kurzportrait: Louise von Orléans, Königin der Belgier


Louise von Orléans wurde am 3. April 1812 in Palermo, Sizilien geboren. Sie war das zweite Kind und die erste Tochter ihrer Eltern, Louis-Philippe I. (1773-1850) und Prinzessin Maria Amalia von Neapel-Sizilien (1782-1866), die von 1830 bis 1848 König und Königin der Franzosen waren.

Am 9. August 1832 wurde Louise in Compiègne mit Leopold I. (1790-1865), König der Belgier aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha verheiratet. König Leopold war zuvor mit der britischen Thronerbin Charlotte von Wales (1796-1817) verheiratet gewesen. Diese starb aber nach der Totgeburt des gemeinsamen Sohnes im Kindbett.

Louise wollte den 22 Jahre älteren Leopold eigentlich nicht heiraten, er schien ihr kalt und unnahbar. Nach der Hochzeit, als beide sich besser kennen lernten, änderte sie ihre Meinung. Für Leopold I., der seine erste Gattin Charlotte nicht vergessen konnte, war Louise nicht die große Liebe sondern eher eine Freundin.
Beide haben sich aber arrangiert und sind miteinander ausgekommen.

Leopold I. und Louise hatten die folgenden Kinder:
Louis-Philippe (1833-1834), starb als Kleinkind
Leopold, Herzog von Brabant (1835-1909), ab 1865 neuer König der Belgier
Philipp, Graf von Flandern (1837-1905) und
Charlotte (1840-1927), durch Heirat Erzherzogin von Österreich und später Kaiserin von Mexiko

Während Leopold I. protestantisch blieb, wurden die Kinder im katholischen Glauben ihrer Mutter Louise erzogen. Das geschah weil die Mehrheit der Belgischen Bevölkerung katholisch war und mit der gemeinsamen Religion enger an das Königshaus gebunden werden sollte.

Es dauerte bis sich Königin Louise in Belgien einlebte, sie kam anfangs mit der Mentalität der Belgier nicht klar. Sie unterstützte arme Familien und wohltätige Zwecke mit ihren finanziellen Mitteln.

Louises letzte 11 Lebensjahre wurde vom Verlust einiger Familienmitglieder verdüstert. 1839 starb ihre jüngere Schwester Marie mit nur 25 Jahren, 1842 starb der Bruder Ferdinand-Philippe 31-jährig und am 26. August 1850 starb auch noch der Vater im englischen Exil, nachdem er 1848 entthront und mit der Familie aus Frankreich geflüchtet war. Seit 1844 hatte König Leopold I. auch noch eine Mätresse die 1849 einen Bastard bekam.

Nachdem sie längere Zeit kränklich war, starb Louise, Königin der Belgier mit nur 38 Jahren am 11. Oktober 1850 in Ostende, Belgien an Tuberkulose.
Sie wurde in der Königlichen Krypta der Liebfrauenkirche in Laeken bestattet.