Posts mit dem Label Österreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Österreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 9. September 2015

Top 5 der am längsten regierenden Monarchen (Neu)



1. Großherzog Karl Friedrich von Baden: 73 Jahre (1738–1811, die ersten 7 Jahre unter Regentschaft)
 
 

 
2. König Ludwig XIV. von Frankreich72 Jahre (1643–1715, die ersten 8 Jahre unter Regentschaft)


 
 
3. Fürst Johann II. von und zu Liechtenstein: 70 Jahre (1858–1929)


 
.
4. Kaiser Franz Joseph I. von Österreich: 68 Jahre (1848–1916)



 
5. Königin Elisabeth II. von Großbritannien: 63+ Jahre (1952–aktuell)
 

Mittwoch, 7. Mai 2014

Maria Theresia Denkmal in Bratislava




In der slowakischen Hauptstadt Bratislava (ehemals Preßburg) steht dieses Reiterdenkmal der österreichischen Herrscherin Maria Theresia (1717–1780).

(Alle Fotos: Königlicher Beobachter)

Samstag, 18. Mai 2013

Rezension: "Der Franzi war ein wenig unartig" - Hofdamen der Habsburger erzählen von Gudula Walterskirchen


In "Der Franzi war ein wenig unartig": Hofdamen der Habsburger erzählen kommen Frauen vom Wiener Kaiserhof zu Wort. Der Inhalt dieses Buches sind Briefe die von Hofdamen an Verwandte und Freunde geschrieben wurden.

Sie hießen Landgräfin Maria Theresia von Fürstenberg, Baronin Sophie Scharnhorst, Gräfin Marie Festetics, Gräfin Irma Sztáray und Gräfin Agnes Schönborn, sie erlebten Geschichte hautnah mit, wie Revolutionen, Glück, Leid, Tod und schließlich den Untergang der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn am Ende des Ersten Weltkrieges. Neben der Hofdamen sind auch die Erinnerungen von  Louise von Sturmfeder, der Aja des späteren Kaiser Franz Josephs, in diesem Buch abgedruckt.

Die Hofdamen-Briefe reichen von der Regierungszeit Kaiser Franz I. von Österreich (er war als Franz II. bis 1806 der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation), über dessen Sohn Kaiser Ferdinand I. der nach der 1848er Revolte abdankt und die Krone seinem Neffen Kaiser Franz Joseph I. überlässt, der bis 1916 regierte. Der letzte Kaiser Österreichs Karl I. muss 1918 ins Exil in die Schweiz gehen, von wo er zwei Restaurationsversuche in Ungarn startete die scheiterten.

Weltpolitik fand bei den Habsburgern am Esstisch statt und drang bis in ihre Schlafzimmer vor.  Kapitel 8, Seite 179 dieses Buches
                
In den Briefen spiegeln sich auch die persönlichen Meinungen wieder, einige der Hofdamen verehrten und vergötterten ihre Herrschaften, andere sind neutral bis kritisch und wieder andere bösartig. Kaiserin Elisabeth kommt bei den meisten nicht besonders gut weg (außer bei den Ungarischen Damen), während ihre Schwiegermutter Erzherzogin Sophie hoch angesehen ist.

Durch das Buch erfährt man einige Neuigkeiten, wie über das Verhältnis von Kaisertochter Marie Louise, sie war mit Napoleon Bonaparte Kaiser der Franzosen verheiratet, zu ihrem Sohn Napoleon II. Franz, der nach dem Sturz seines Vaters den Titel Herzog von Reichstadt verliehen bekam. Durch die bisher unveröffentlichten Memoiren der Gräfin Schönborn wird auch ein neues Licht auf die beiden ungarischen Restaurationsversuche von Kaiser Karl I. und Kaiserin Zita geworfen. Sie widerlegt damit einige bis heute gängige Mythen über die versuchte Rückkehr auf den Königsthron.

Das Werk beginnt mit einem Vorwort, einer Einleitung, danach folgen die insgesamt 8 Kapitel. Die Autorin Gudula Walterskirchen hat zu jedem Brief hilfreiche Erklärungen angegeben, so das man weiß wer, wo und was genau gemeint ist. In der Buchmitte gibt es auf Tafeln 15 Bilder der oben genannten Hofdamen sowie deren Umgebung zu sehen. Am Ende gibt es den Anhang mit einem Lexikon der Fachbegriffe, einer Zeittafel, einem Stammbaum des Hauses Habsburg, sowie Quellen und Literaturangaben, Anmerkungen und zum Schluss ein Personenregister.

Meine Meinung:
Ich fange heute mal mit der Kritik an: Das Buch ist viel zu kurz.
Ich hätte noch endlos weiter lesen können und mich in die Zeit der
Habsburgermonarchie zurück versetzten können.
Das ist aber das einzige was ich zu bemängeln habe.
Hofdamen sind ein so interessantes und häufig leider unbeachtetes Thema.
Man muss die Autorin wirklich loben, sie ist in die Archive gegangen,
und hat dabei echte Schätze geborgen.
Wie beschrieben erfährt man nach so langer Zeit
noch Neues über die Mitglieder des Kaiserhauses.
Gut gefallen haben mir auch der schöne Bildteil und der Stammbaum.
Bitte mehr davon!
  


Erhältlich bei: Residenz Verlag oder im Buchhandel



Buch-Information
Verlag: Residenz (23. April 2013), 256 Seiten
ISBN: 9783701733019
Preis: 21,90 €

Montag, 13. Mai 2013

Maria Theresia, die Große Habsburgerin


Heute vor 296 Jahren am 13. Mai 1717 wurde in der Hofburg in Wien Erzherzogin Maria Theresia von Österreich geboren. Ihre Eltern waren der römisch-deutsche Kaiser Karl VI. (1685-1740) und Elisabeth Christine (1691-1750), eine geborene Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel.

Da der einzige Sohn Erzherzog Leopold Johann mit noch nicht einmal einem Jahr starb und nach Maria Theresia nur noch zwei Töchter kamen und es sonst keinen männlichen Habsburger mehr gab, wurde die Erzherzogin schließlich aufgrund der Pragmatische Sanktion zur Erbin der Habsburgische Erblande erklärt.

Ungewöhnlich für die damalige Zeit war das Maria Theresia eine Liebesehe eingehen konnte, sie heiratete am 12. Februar 1736 in Wien Franz Stephan von Lothringen (1708-1765). Aus der Ehe gingen 16 Kinder hervor, elf Töchter und fünf Söhne.

Die bekanntesten Nachkommen waren: Josef II. (1741-1790) und Leopold II. (1747-1792), beide kamen hintereinander auf den Kaiserthron, sowie Marie Karoline (1752-1814) die Königin von Neapel-Sizilien wurde und Marie Antoinette (1755-1793) die Königin von Frankreich war und während der Französischen Revolution hingerichtet wurde. Das Lieblingskind von Maria Theresia war allerdings ihre Tochter Marie Christine (1742–1798) die von ihr "Mimi" genannt wurde und als einziges der Kinder aus Liebe heiraten durfte.

Im Jahre 1740, nach dem Tode ihres Vaters, wurde Maria Theresia regierende Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Kroatien, sowie Königin von Böhmen. Nachdem ihr Gatte, nun Franz I. Stephan, zum Kaiser gewählt wurde, war Maria Theresia ab 1745 auch Gattin des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Im Österreichischer Erbfolgekrieg musste Maria Theresia ihr Erbe gegen viele Widersacher verteidigen die Ansprüche auf Teile der Habsburgische Erblande anmeldeten. König Friedrich II. (der Große) von Preußen marschierte in Schlesien, das damals Teil Österreichs war, ein. Nach dem Ende des Zweiten Krieges um Schlesien musste sich Maria Theresia mit dem Verlust dieses Landesteils abfinden. Den Rest ihres Herrschaftsgebietes konnte sie jedoch erhalten.

Nach 29 Jahren Ehe starb 1765 Kaiser Franz I. Stephan, für Maria Theresia war dieser Verlust sehr schmerzlich. Bis zu ihrem eigenen Tod 15 Jahre später wird sie um ihn trauern. Die Thronfolge im römisch-deutschen Reich geht auf den ältesten Sohn Josef über, er wird auch zum Mitregenten Maria Theresias in Österreich ernannt.

Maria Theresia starb 63-jährig am 29. November 1780 in der Hofburg zu Wien.
Sie ruht mit ihrem Ehemann in einem Doppelsarg in der Wiener Kapuzinergruft, wo auch einige ihrer Kinder und Kindeskinder beigesetzt sind. 

Mittwoch, 24. April 2013

24. April 1854: Hochzeit von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich & Herzogin Elisabeth in Bayern


Am 24. April 1854, also heute von 159 Jahren, wurden Kaiser Franz Joseph und Herzogin Elisabeth in der Augustinerkirche zu Wien vermählt.
Die Trauung fand Abends um halb sieben statt.
Der Bräutigam war 23 und die Braut 16 Jahre alt.

Auf der Abbildung ist das Brautpaar mit dem sie trauenden Erzbischof
Joseph Othmar von Rauscher zu sehen.

Samstag, 16. März 2013

Kaiserliche Schwestern: Alexandra Pawlowna & Helena Pawlowna von Rußland


Auf diesem Gemälde sind zwei Großfürstinnen aus dem Hause Romanow zu sehen.

Die linke ist Großfürstin Alexandra Pawlowna von Rußland.
Alexandra Pawlowna war das dritte Kind und die erste Tochter ihrer Eltern, Zar Paul I. und Zarin Maria Feodorowna, einer geborenen Sophie Dorothee von Württemberg.
Sie wurde am 9. August 1783 in Zarskoje Selo bei Sankt Petersburg geboren.

Das Mädchen rechts ist ihre jüngere Schwester Großfürstin Helena Pawlowna.
Helena Pawlowna wurde am 24. Dezember 1784 in Sankt Petersburg geboren.

Aufgrund des geringen Altersunterschiedes wurden die beiden Schwestern zusammen erzogen und unterrichtet. Beide standen sich sehr nahe.

Beide Mädchen sollten früh verheiratet werden. Als Alexandra Pawlowna gerade 13 Jahre alt war, wurde ein erster Bewerber um ihre Hand bei Hofe vorstellig: König Gustav IV. Adolf von Schweden.
Am Tage der Verlobung, nachdem er den Ehevertrag gelesen hatte, verließ Gustav IV. Adolf wütend Rußland, die Braut sollte nach der Hochzeit ihre Religion (Russisch-Orthodox) beibehalten was für ihn als König eines evangelisch-lutherischen Landes nicht in Frage kam.

Am 23. Oktober 1799 heiratete die jüngere der Schwestern dei 14-jährige Großfürstin Helena Pawlowna in Gatschina, sie war bereits länger mit ihrem Ehemann dem Erbprinzen Friedrich Ludwig zu Mecklenburg-Schwerin verlobt gewesen.

Drei Jahre nach dem Disaster mit dem schwedischen König wurde die 16 Jährige Alexandra Pawlowna am 30. Oktober 1799 in Sankt Petersburg mit dem Erzherzog Joseph von Österreich, Palatin von Ungarn verheiratet, er stammte aus dem Hause Habsburg.
Die Hochzeit fand eine Woche nach der ihrer jüngeren Schwester statt.

Bei der Vorstellung am Wiener Hof schlug der Erzherzogin Alexandra Ablehnung entgegen.
Für die katholischen Habsburger war - obwohl man ihr Glaubensfreiheit zugesagt hatte -
Alexandra aufgrund ihres Festhaltens am Russisch-Orthodoxen Glauben eine Ketzerin.

Ganz anders erging es ihrer Schwester Helena, nun Erbprinzessin von Mecklenburg-Schwerin.
Die kleinen deutschen Höfe waren was Religionssachen anging meist tolerant, so auch das neue zu Hause von Erbprinzessin Helena: Ludwigslust.
Hier kommt auch am 15. September 1800 das erste Kind des Erbprinzenpaares Paul Friedrich, der später der erste Großherzog von Mecklenburg-Schwerin wird, zur Welt.

Erzherzogin Alexandra bringt indessen am 8. März 1801 in Buda(pest) eine Tochter zur Welt, Erzherzogin Alexandrine von Österreich, die noch am selben Tag stirbt.
Die durch die Geburt geschwächte Alexandra starb am 16. März 1801 in Wien an Kindbettfieber.
Sie wurde nur 17 Jahre alt.

Alexandra und ihre Tochter Alexandrine wurden im Mausoleum Üröm bei Budapest beigesetzt.
In eine der katholischen Grablegen der Habsburger durfte sie nicht ruhen.

Erbprinzessin Helena hatte nicht nur den Tod ihrer Schwester zu verkraften, am  24. März 1801 wurde auch noch ihr Vater in Sankt Petersburg ermordet.

Ein erfreuliches Ereignis gab es wieder am 31. März 1803 das zweite Kind die Tochter, Marie zu Mecklenburg-Schwerin, wird in Ludwigslust geboren.
Doch schon ein halbes Jahr später wird Helena sehr krank.
Die Krankheit endet tödlich und Helena stirbt am 4. September 1803 in Ludwigslust.
Sie ist mit 18 Jahre gestorben und hinterlässt zwei Kinder.

Für Helena wurde eigens in Ludwigslust ein Mausoleum das "Helenen-Paulownen-Mausoleum" errichtet. In dem nicht nur sie sondern auch andere Mitglieder des Hauses Mecklenburg-Schwerin bestattet sind.

Freitag, 1. März 2013

Gräfin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg


Gräfin Sophie Maria Josephine Albina Chotek von Chotkowa und Wognin wurde am 1. März 1868 in Stuttgart im Königreich Württemberg geboren.
Ihre Eltern waren der Diplomat Graf Boguslaw Chotek und die Gräfin Wilhelmine Kinsky.

Im Jahre 1896 lernte sie Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este kennen und lieben, beide müssen viel durchstehen und aushalten um zusammen zu kommen.
Am 1. Juli 1900 konnten sie endlich heiraten, die Ehe war nicht ebenbürtig.
Sophie wird erst zur Fürstin dann zur Herzogin von Hohenberg erhoben.
Aus der glücklichen Ehe gehen drei Kinder hervor.

Selbst Kaiser Wilhelm II. der nichts von morganatischen Ehen hielt behandelte Sophie respektvoll, deshalb hatte er auch ein gutes Verhältnis zu Franz Ferdinand.

Herzogin Sophie und ihr Gatte Erzherzog Franz Ferdinand starben beide am 28. Juni 1914 beim Attentat in Sarajevo durch die Hand von Gavrilo Princip.
Das Attentat führte zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Königliche Patin: Erzherzogin Charlotte von Österreich & Prinzessin Charlotte von Preußen

Prinzessin Charlotte von Preußen (1860–1919)
als Erbprinzessin von Sachsen-Meiningen in 1883,
letzte Herzogin von 1914-1919
Prinzessin Charlotte von Belgien (1840-1927)
verheiratete Erzherzogin von Österreich
und von 1864–1867 Kaiserin von Mexiko























Im Jahre 1860 wurde die Erzherzogin Charlotte von Österreich gebeten Patin für die erstgeborene Tochter des preußischen Prinzenpaares Friedrich (III.) und Victoria zu sein. Die Erzherzogin willigte ein und so wurde die kleine Prinzessin auf die Namen Victoria Elisabeth Augusta Charlotte getauft.

Die anderen Namengeberinnen waren die Großmütter des Täuflings Königin Victoria von Großbritannien und Kronprinzessin Augusta von Preußen, später die erste Deutsche Kaiserin sowie die damalige Königin Elisabeth von Preußen.

Mittwoch, 30. Januar 2013

30. Januar 1889: Kronprinz Rudolf von Österreich & Mary Vetsera sterben in Mayerling

Kronprinz Rudolf (1858-1889) & Mary Vetsera (1871-1889) 

Heute vor 124 Jahren starb Kronprinz Rudolf, einziger Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth von Österreich, zusammen mit seiner Mätresse der 17-jährigen Freiin Mary von Vetsera im Jagdschloß Mayerling in Niederösterreich.

Der Vorfall ist bis heute ungeklärt, jedoch wird angenommen das Kronprinz Rudolf, der wahrscheinlich unter Depressionen litt, zuerst Mary Vetsera und dann sich selbst erschoß.

Freitag, 25. Januar 2013

Top 5 der am längsten regierenden Monarchen (bis jetzt)



1. Großherzog Karl Friedrich von Baden: 73 Jahre (1738–1811, die ersten 7 Jahre unter Regentschaft)





2. König Ludwig XIV. von Frankreich72 Jahre (1643–1715, die ersten 8 Jahre unter Regentschaft)





3. Fürst Johann II. von und zu Liechtenstein: 70 Jahre (1858–1929)




.
4. Kaiser Franz Joseph I. von Österreich: 68 Jahre (1848–1916)





5. Königin Victoria von Großbritannien: 63 Jahre (1837–1901)

 
 

Montag, 24. Dezember 2012

175. Geburtstag: Kaiserin Elisabeth von Österreich


Vor 175 Jahren am 24.12.1837 wurde Herzogin Elisabeth in Bayern, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, besser bekannt als "Sissi" oder "Sisi" in München im Königreich Bayern geboren.