Posts mit dem Label Kaiser Franz Joseph I. von Österreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kaiser Franz Joseph I. von Österreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 29. November 2016
100. Todestag: Kaiser Franz Joseph I. von Österreich
Vor 100 Jahren, am 21. November 1916, starb in Schloss Schönbrunn Kaiser Franz Joseph I. von Österreich nach fast 68 Jahren auf dem Thron.
Die österreich-ungarische Monarchie überlebte unter seinem Großneffen und Nachfolger Karl I. nur bis 1919, sie brach nach dem Ende des Ersten Weltkriegs auseinander.
Montag, 14. März 2016
Ausstellung: Franz Joseph (1830-1916)
In zwei Tagen startet in Österreich eine Ausstellung zu Kaiser Franz Joseph I.
Am 21. November 2016 jährt sich zum 100. Mal der Todestag Kaiser Franz Josephs, der die Habsburgermonarchie 68 Jahre lang regierte.
Im Zuge dessen wird vom 16.3. bis 27.11.2016 eine Sonderausstellung zu sehen sein, die sich kritisch mit der Person des Kaisers auseinandersetzt.
Die große Ausstellung ist in mehrere Themenbereiche gegliedert und findet an vier Standorten in Wien und Niederösterreich statt:
Mensch & Herrscher | Standort: Schloß Schönbrunn, Wien
Im Schloß Schönbrunn steht Franz Joseph als Mensch und Herrscher im Mittelpunkt. Dieser Teil der Ausstellung widmet sich der Person Franz Joseph: Seinen Vorfahren und Nachkommen, seiner Kindheit und Erziehung und den großen einschneidenden Ereignissen seines Lebens.
Repräsentation & Bescheidenheit | Standort: Kaiserliche Wagenburg Wien
In der Kaiserlichen Wagenburg Wien wird vor allem anhand von Kutschen und Kleidern, die der Monarch persönlich benutzte, die Inszenierung des kaiserlichen Images im Spannungsfeld von opulenter Repräsentation und Bescheidenheit in den Fokus gerückt. Zusätzlich werden mit Hilfe erhaltener Prunkwägen, prachtvoller Pferdegeschirre, erlesener Festkleider und nobler Hoflivreen drei bedeutende zeremonielle Ereignisse aus dem langen Herrscherleben vor Augen geführt.
Fest & Alltag | Standort: Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum, Wien
Im Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien, einer der größten Möbelsammlungen der Welt, sind Fest und Alltag das zentrale Thema. Die bescheidenen persönlichen Ansprüche des Menschen Franz Joseph stehen in strengem Gegensatz zum prunkvollen Lebensstil, den seine bürokratische Pflichterfüllung ihm auferlegte.
Jagd & Freizeit | Standort: Schloss Niederweiden, Niederösterreich
In Schloss Niederweiden im Marchfeld, unweit des Landsitzes von Prinz Eugen von Savoyen – Schloss Hof – gelegen, widmet sich die Ausstellung dem Thema Jagd und Freizeit. Schon seit früher Jugend zeigte Franz Joseph – neben der Leidenschaft für alles Militärische – auch eine große Liebe zum Reiten und zur Jagd. Diese war ein traditionell adeliges Vergnügen, das besonders im Hause Habsburg seit Jahrhunderten das Freizeitvergnügen par excellence darstellte.
Webseite zu den Ausstellungen
Freitag, 25. Dezember 2015
Literatur zum 100. Todestag Kaiser Franz Josephs
Im Jahre 2016 jährt sich der Todestag von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich zum 100. Mal. Aus diesem Grund erscheinen einige neue Bücher über den Herrscher und auch eine neue Biographie über seine Mutter Erzherzogin Sophie.
Alle hier abgebildeten Werke erscheinen zwischen Februar und April 2016 im Buchhandel, da das genaue Todesdatum des Kaisers aber der 21. November 1916 ist, werden wohl noch weitere Bücher im Laufe des nächsten Jahres veröffentlicht.
Montag, 16. März 2015
Rezension: Kein Kaiser soll uns stören – Katharina Schratt und ihre Männer von Katrin Unterreiner
Katharina Schratt und ihre Männer - diesem Thema widmet sich jetzt Autorin Katrin Unterreiner, aus deren Feder bereits "Sisi und das Salzkammergut" stammt. Auf 192 Seiten darunter 109 farbige sowie schwarz-weiße Abbildungen wird das Liebesleben der Schauspielerin dargestellt.
Katharina Schratts Beziehung zu Kaiser Franz Joseph von Österreich ist bekannt und nimmt auch die Hälfte dieses Buches ein. Die Freundschaft zwischen der Hofschauspielerin und dem Kaiser wurde von Kaiserin Elisabeth gefördert, sie wollte wegen ihrer ständigen Abwesenheit von Wien eine weibliche Gesellschaft für ihren alleingelassenen Gatten, und fand sie in Katharina Schratt. Die erste richtige Begegnung fand im Atelier Heinrich von Angelis statt, der im Auftrag der Kaiserin ein Bild der Schauspielerin für den Kaiser malte. Katharina Schratt war zu dieser Zeit der Star am Hofburgtheater, wo der Kaiser keinen ihrer Auftritte verpasste.
Franz Joseph lies sich die Beziehung zur Schratt einiges Kosten, er finanzierte ihren teuren Lebensstil und zahlte ihre horrenden Spielschulden, die sie im Casino von Monte Carlo verursacht hatte. Im Gegenzug musste Katharina Schratt früh aufstehen um den Kaiser morgens in ihrem Haus zu empfangen und mit Klatsch und Tratsch der Wiener Gesellschaft zu unterhalten. Das Verhältnis der Beiden scheint zu diesem Zeitpunkt nur freundschaftlich gewesen zu sein. Erst nach dem Selbstmord des Kronprinzen Rudolf, dem einzigen Sohn des Kaisers, scheint mehr daraus geworden zu sein:
Auffallend ist jedenfalls, dass sich ab März 1889 nicht nur in den Briefen des Kaisers eine Veränderung feststellen lässt, sondern sich der Kaiser exakt zeitgleich von seiner Geliebten Anna Nahowski trennt und Katharina Schratt mit einem enormen Vermögen bedacht wird. Kein Kaiser soll uns stören, Seite 54
Die Autorin belegt die Änderung zwischen Katharina Schratt und Franz Joseph mit 4 Fakten, die für eine intimere Beziehung sprechen, also das die Schauspielerin die Geliebte des Monarchen wurde. Der rasante Aufstieg der Schratt und ihr mächtige Position sorgte bei Hofe sowie beim Theater für viele ihr feindlich gesinnte Menschen. Vor allem die jüngste Kaisertochter, Erzherzogin Marie Valerie und ihr Verlobter, fanden die Anwesenheit der Schauspielerin bei Familiendinners peinlich. Nach dem Tod der Kaiserin Elisabeth und deren fehlender schützender Hand über die "Freundschaft" kühlt sich das Verhältnis Schauspielerin–Kaiser merklich ab. Die Briefe und Besuche werden weniger, trotzdem bleiben beide bis zum Tode des Kaisers in Kontakt. Eine Gewissensehe, wie einige Historiker behaupten, hat es zwischen Katharina Schratt und Kaiser Franz Joseph jedoch nicht gegeben.
Wer denkt das die Schratt ihrem kaiserlichen Verehrer treu war, der irrt sich gewaltig. Gleichzeitig mit dem Kaiser hatte sie eine Affäre mit dem reichen Grafen Johann "Hans" Wilczek. Es stimmt also, wenn die Autorin Katharina Schratt als "Femme fatale" bezeichnet. Die Liaison mit dem Graf dauerte an die 9 Jahre. Um mit der Schauspielerin allein zu sein kaufte Graf Wilczek sogar eine Liebesnest, das Schloss Moosham, in dem Katharina Schratt über die Jahre viel Zeit verbrachte. Hans Wilczek war eng mit Kronprinz Rudolf befreundet und musste nach dessen Tod, auf kaiserlichen Befehl, die vom Hof verstoßenen Nichte der Kaiserin - Gräfin Marie Louise Larisch - von einer Veröffentlichung ihrer Memoiren abhalten. Was zunächst auch gelang. Graf Johann Wilczek schrieb der Schratt Liebesbriefe und war Eifersüchtig auf den Kaiser. Auch Auszüge aus seinem Tagebuch sind abgedruckt, die zeigen wie sehr Graf Wilczek Katharina Schratt geliebt haben muss. Sie war die große Liebe seines Lebens, was umgekehrt nicht der Fall war.
Der nächste Schratt-Verehrer war König (oder Zar) Ferdinand von Bulgarien. Dieser Fürst stammte aus der katholischen Seitenlinie des Hause Sachsen-Coburg und Gotha. Kaiser Franz Joseph war eifersüchtig auf "den Bulgaren" und lies die Schauspielerin das auch wissen. Katharina Schratt und Ferdinand machten gemeinsam eine Kur in Karlsbad und als sie einen Besuch des Kaisers absagte und noch am gleichen Tag den König empfing, war Franz Joseph wieder neidisch. Ferdinand von Bulgarien wusste anscheinend das er nicht der Einzige im Leben seiner "Kathi" war, eine Andeutung lässt vermuten das er vom Kaiser und auch vom Grafen wusste...
Auch dem Leiter der kaiserlichen Kabinettskanzlei verdrehte die Schratt den Kopf. Adolf Freiherr von Braun war ein angesehener und einflussreicher Beamte, als Katharina Schratt wegen ihrer Schulden bei ihm vorstellig wurde. Der Freiherr versuchte ihr zu helfen und sammelte Spenden. Mit seiner Hilfe wurde die Schratt schuldenfrei, was aber bei ihrem Lebensstill nicht lange anhielt. Wie sich aus dem Nachlass von Brauns Korrespondenz erfahren lässt, war Katharina Schratt dem Freiherrn sehr dankbar und versprach ihn stets zu besuchen. Die Beziehung zwischen von Braun und der Schratt geht, nachdem sie mit dem Kaiser und dem Grafen Wilczek bessere Partien kennen gelernt hatte, auseinander.
Außerdem kommen noch ein Karl... der gern ein paar Stunden Amore mit der Schratt hätte und ein anonymer Mann der die Schauspielerin ins Hotel Sacher bestellt im Buch vor. Zum Schluss wird noch die große Liebe der Katharina Schratt - ihr Schauspielkollege Viktor Kutschera - vorgestellt. Mit dem 10 Jahre jüngeren Kutschera spielte sie in dem Stück "Maria Theresia", für das sie wieder auf die Bühne zurückgekehrt war. Für ihn wollte Katharina Schratt alles aufgeben, doch hieraus wurde nichts. Trotz zahlreichen Angeboten hat die Schratt nie öffentlich ein Wort über ihre Liebschaften gesprochen, sie blieb bis zuletzt diskret, was ihr alle Verflossenen hoch anrechneten.
Meine Meinung:
Ich fand das Buch sehr unterhaltsam.
Katharina Schratt - was für eine Leben.
Was für Männer: Kaiser, König, Graf, Freiherr, Schauspieler.
Die Autorin zitiert aus Briefen und Tagebüchern,
von denen einige hier zum ersten Mal veröffentlicht werden.
Besonders interessant waren die Kapitel über Franz Joseph und Graf Wilczek.
Positiv fallen auch die unzähligen Abbildungen auf,
darunter auch Stücke aus dem Nachlass der Schauspielerin.
Ein Lesevergnügen für "Liebhaber" der k.u.k. Monarchie!
Erhältlich bei: Verlagsgruppe Styria oder im Buchhandel
Buch-Information
Verlag: Styria (2014), 192 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag,
ISBN: 9783222134364, Sprache: Deutsch, Format: 13,5 x 21,5 cm
Preis: 24,99 €
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Königliche Geschwister: Kaiser Franz Joseph I. von Österreich und seine Brüder
Auf diesem Bild sich die vier Söhne von Erzherzog Franz Karl (1802–1878) und dessen Gattin Erzherzogin Sophie (1805–1872), einer geborenen Prinzessin von Bayern, zu sehen. Nicht mit auf dem Foto ist, die früh verstorbene, einzige Tochter der Familie, Erzherzogin Maria Anna (1835–1840).
Links steht Erzherzog Karl Ludwig (1833–1896), er ist der dritte Sohn von Franz Karl und Sophie. Karl Ludwig wird insgesamt drei Mal heiraten. Seine erste Ehefrau wurde Prinzessin Margarete von Sachsen (1840–1858), die zweite Prinzessin Maria Annunziata von Neapel-Sizilien (1843–1871) und die dritte Infantin Marie Therese von Portugal (1855–1944). Von den insgesamt sechs Kindern Karl Ludwigs, war Erzherzog Thronfolger Franz Ferdinand (1863–1914), dessen Ermordung den Ersten Weltkrieg auslöste, das bekannteste. Die österreichische Krone ging nach dem Tode Kaiser Franz Josephs I. an Karl Ludwigs Enkelsohn Karl I. (1887–1922) über.
Erzherzog Karl Ludwig von Österreich wurde 62 Jahre alt.
Auf dem Sofa sitzt Kaiser Franz Joseph I. (1830–1916), er regierte Österreich von 1848 bis 1916. Franz Joseph heiratete 1854 seine Base, Herzogin Elisabeth in Bayern (1837–1898), genannt "Sisi". Aus der Ehe gingen drei Töchter und Kronprinz Rudolf (1858–1889) hervor. Kaiser Franz Joseph hatte in seinem Leben einige Tragödien zu meistern, seine älteste Tochter Sophie starb mit zwei Jahren, sein Bruder Maximilian wurde erschossen, seine Gattin Elisabeth wurde von einem Anarchisten ermordet, der einzige Sohn Rudolf beging in Mayerling mit seiner Mätresse Selbstmord, dann wurden auch noch der neue Thronfolger Franz Ferdinand und dessen Gemahlin Sophie ermordet. Zu guter Letzt verlor Österreich während der Herrschaft von Franz Joseph alle Kriege in die es verwickelt war.
Kaiser Franz Joseph I. von Österreich starb mit 86 Jahren mitten im Ersten Weltkrieg.
Hinter dem Sofa steht Erzherzog Maximilian (1832–1867), der spätere Kaiser von Mexiko. Er wird 1857 Prinzessin Charlotte von Belgien (1840–1927) ehelichen. Aus der Ehe gingen keine Kinder hervor. Durch den französischen Kaiser Napoleon III. ließen sich Maximilian und vor allem Charlotte in das mexikanische Abenteuer, die Errichtung eines Kaiserreiches in Mexiko unter französischem Einfluss, einbinden. Maximilian konnte sich nur von 1864 bis 1867 als mexikanischer Kaiser halten, als die Franzosen abzogen, war das Kaiserpaar auf sich allein gestellt. Charlotte reiste daraufhin nach Europa, um dort bei verschiedenen Ländern und beim Papst Hilfe für ihr untergehendes Reich zu finden. Niemand fand sich zu Hilfe bereit, und Charlotte verfiel dem Wahnsinn, der bis zu ihrem Tod 60 Jahre später bleiben sollte.
Kaiser Maximilian I. von Mexiko starb mit 34 Jahren, er wurde nach einem Todesurteil, des Präsidenten Benito Juárez, standrechtlich erschossen.
Ganz rechts steht Erzherzog Ludwig Viktor (1842–1919), der jüngste der Brüder. In der Familie wurde er "Luziwuzi" gerufen. Als einzigster der Söhne von Franz Karl und Sophie blieb Ludwig Viktor unverheiratet. Ludwig Viktor sorgte für einige Skandale, er ließ sich in Frauenkleidern ablichten und war involviert in eine Schlägerei unter Homosexuellen, was zu seiner Verbannung nach Salzburg führte. Auch über die Sexualität von Ludwig Viktor wurde spekuliert, er selbst galt als homosexuell, hatte aber trotzdem eine längere Beziehung zu einer Tänzerin. Sonst widmete er sich der Sammlung von Kunstwerken, dem Aufbau neuer Gebäude und dem Roten Kreuz
Mit 76 Jahren ist Erzherzog Ludwig Viktor von Österreich gestorben.
Mittwoch, 24. April 2013
24. April 1854: Hochzeit von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich & Herzogin Elisabeth in Bayern
Am 24. April 1854, also heute von 159 Jahren, wurden Kaiser Franz Joseph und Herzogin Elisabeth in der Augustinerkirche zu Wien vermählt.
Die Trauung fand Abends um halb sieben statt.
Der Bräutigam war 23 und die Braut 16 Jahre alt.
Auf der Abbildung ist das Brautpaar mit dem sie trauenden Erzbischof
Joseph Othmar von Rauscher zu sehen.
Abonnieren
Posts (Atom)








