Dienstag, 23. Januar 2018

Marie-Charlotte Fürstin von Quadt zu Wykradt und Isny (1931–2018)


Bereits am 9. Januar 2018 ist Marie-Charlotte Fürstin von Quadt zu Wykradt und Isny, geborene Prinzessin von Bayern, mit 86 Jahren gestorben.

Marie-Charlotte Juliana Prinzessin von Bayern wurde am 30. Mai 1931 in München geboren, als Tochter von Prinz Albrecht von Bayern (1905–1996), Sohn des letzten bayerischen Kronprinzen Rupprecht, und dessen erster Ehefrau Marita Gräfin Draskovich von Trakostjan (1904-1969). Kurz vorher kam ihre ältere Zwillingsschwester Marie-Gabrielle zur Welt. Prinzessin Marie-Charlotte hat noch zwei jüngere Brüder: Franz (*1933), dem aktuellen Chef des Hauses Wittelsbach, und Max Emanuel (*1937).

Bis 1937 lebte die Familie in Bayern, aber wegen der Politik der Nationalsozialisten ging die Familie ins Exil. Im Jahre 1944 wurde Marie-Charlotte mit ihren Eltern und Geschwistern ins KZ gebracht, wo sie bis zum Ende des Krieges bleiben mussten. Auch die Familie von Kronprinz Rupprecht wurde wegen ihrer Ablehnung der Nazis in Konzentrationslager gesperrt.

Prinzessin Marie-Charlotte heiratete als erste der vier Geschwister, ihr Ehemann wurde am 1. September 1955 Paul Fürst von Quadt zu Wykradt und Isny (1930–2011). Aus der Verbindung stammen die Kinder: Fürst Alexander (*1958), Gräfin Maria-Anna (*1960), Gräfin Georgina (*1962) und Graf Bertram (*1966).

Marie-Charlotte Fürstin von Quadt zu Wykradt und Isny hinterlässt ihre vier Kinder sowie acht Enkel. Die Beisetzung fand am 19. Januar in Isny statt.


(Foto: Bayerischer Rundfunk, Traueranzeige: Schwäbische)

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