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Donnerstag, 9. September 2021

Ausstellung: König Wilhelm II. von Württemberg


Im StadtPalais - Museum für Stuttgart findet vom 2.10.2021 bis zum 27.03.2022 eine Sonderausstellung über König Wilhelm II. statt.


"Anlässlich des 100. Todestages von König Wilhelm II. von Württemberg im Oktober 2021 hat das StadtPalais – Museum für Stuttgart es sich zur Aufgabe gemacht, einen neuen Blick auf den letzten Monarchen von Württemberg zu werfen. Von 2. Oktober 2021 bis 27. März 2022 ist die große Sonderausstellung „Wilhelm II. – König von Württemberg“ zu sehen. Unser Begleitprogramm zur Ausstellung beginnt bereits im Januar mit Gesprächen, Diskussionen und Workshops über die Württembergische Monarchie und ihre Könige.

Die Ausstellung zeigt die prägendsten Stationen im Leben König Wilhelms II.: angefangen von der glücklichen Kindheit im Prinzenpalais, der Studienzeit in Tübingen und Göttingen, der Karriere des Thronanwärters beim Militär, über die eigentliche Regierungszeit als König von Württemberg bis hin zum einfachen „Herzog“ nach dem Ende der Monarchie 1918. Dabei wird Wilhelm II. in seiner historischen Rolle zwischen Pflicht und Kür im Privaten und Öffentlichen geschärft. Aber nicht nur unsere Ausstellung soll zu einer neuen Diskussion über die historische Persönlichkeit König Wilhelms II. von Württemberg anregen, sondern wir möchten 2021 zu einem Diskursjahr über Erinnerungskultur machen.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung beginnt deshalb bereits im Januar mit Gesprächen, Diskussionen und Workshops über die Württembergische Monarchie und ihre Könige, über das Deutsche Reich und über die Skulpturengruppe von König Wilhelm II. mit seinen Spitzhunden.
Während der Laufzeit der Ausstellung setzen wir das Programm mit Gesprächen fort, in deren Zentrum allein König Wilhelm II. steht."



Mehr Informationen gibt es auf der Ausstellungs-Homepage (<- klick)


Sonntag, 22. August 2021

Ausstellung: Klein. Intim. Kostbar. - Porträtminiaturen europäischer Herrscherhäuser.

 
Im Badehaus von Schloss Fasanerie kann man dank Verlängerung noch bis Ende Oktober 2021 die Sonderausstellung "Klein. Intim. Kostbar. - Porträtminiaturen europäischer Herrscherhäuser" besuchen.


"Sie sind winzig klein und doch voller Bedeutung: Porträtminiaturen. Vor allem im Europa des 17. und 18. Jahrhunderts wurden sie aufwändig gefertigt, um an geliebte Menschen oder potenzielle Ehepartner verschenkt zu werden. Man trug sie mit sich, an einer Kette um den Hals oder am Handgelenk, verwahrte sie in Etuis oder applizierte sie auf kleine Dosen. Sie waren die Vorläufer der Fotos, die man im 20. Jahrhundert in der Brieftasche aufbewahrte und die wir heute auf unseren Smartphones gespeichert haben.

Schloss Fasanerie zeigt bis zum 31. Oktober 2021 faszinierende Porträtminiaturen europäischer Herrscherhäuser aus der Sammlung der Kulturstiftung des Hauses Hessen. Erzählt werden die spannenden Geschichten hinter den winzigen Bildnissen von Königen und Prinzessinnen, man erfährt mit welch aufwendiger Technik die Porträts hergestellt wurden und wer die berühmtesten Künstler der Miniaturenmalerei waren. Besucher dürfen sich begeistern lassen von großer Kunst im kleinen Format."


Mehr Infos auf der Webseite der Ausstellung

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Ausstellung: Der gekaufte Kaiser - Die Krönung Karls V. und der Wandel der Welt


Im 
Centre Charlemagne - Neues Stadtmuseum Aachen läuft seit dem 23. Oktober 2020 die Ausstellung "Der gekaufte Kaiser - Die Krönung Karls V. und der Wandel der Welt". Momentan hat das Museum durch den Corona-Teillockdown noch bis zum 20. Dezember 2020 geschlossen, die Ausstellung soll aber noch bis zum 24. Januar 2021 zu sehen sein.


"
23. Oktober 1520: Karl V. wird im Aachener Dom zum König gekrönt – wie mehr als 30 andere deutsch-römische Könige von 931 bis 1531. In Pomp und Pracht lässt der „Herbst des Mittelalters“ hier seinen späten Glanz erstrahlen. Doch Karl V., auf dem Weg zum mächtigsten Herrscher der Welt, steht als Enkel und Nachfolger des „letzten Ritters“ Maximilian I. bereits für eine Ära des Umbruchs, für die bröckelnde Fassade eines bis dahin unerschütterlichen Weltgebäudes.

Schon seine Wahl geht alles andere als glatt über die Bühne. Nur durch eine bis dahin beispiellose Bestechungskampagne gelingt es Karl, sich die Krone zu sichern – und die Wahl zum Kaiser gleich dazu. (Die Krönung zum Kaiser wird erst 1530 in Bologna stattfinden.)

Das Centre Charlemagne rückt in seiner Ausstellung „Der gekaufte Kaiser – Die Krönung Karls V. und der Wandel der Welt“ die Aachener Krönung Karls V. zum deutsch-römischen König in den Blickpunkt – und behandelt auch den Untergang des ersten globalen Imperiums.
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Mittwoch, 28. Oktober 2020

Ausstellung: Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin

 
Im Museum Ludwig in Köln kann man vom 24. Ok­to­ber 2020 bis zum 21. Fe­bruar 2021 die Ausstellung "Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin" besuchen.

"Wie viele Frauen ge­hoben­er Stände, sam­melte auch Elis­a­beth von Öster­reich-Un­garn, ge­nan­nt Sisi, in den 1860er Jahren Porträt­fo­to­gra­fien – es war en vogue. Das Mu­se­um Lud­wig ver­wahrt achtzehn ihr­er Al­ben mit ca 2.000 Fo­to­gra­fien im so­ge­nan­n­ten Carte de Visite For­mat; dies sind auf Kar­ton fixierte Fo­to­gra­fien im For­mat von cir­ca 6 x 9 cm. Da­rauf zu se­hen sind Adelige – viele Mit­glied­er von Elis­a­beths Fam­i­lie –, Berühmtheit­en und Kunst­w­erke. Erst in den let­zten Jahren wur­den solche Al­ben als krea­tive Col­la­gen, Ideen­räume für soziale Ge­füge und als Medi­um der Selb­stre­flexion wied­er­ent­deckt. Un­ter den achtzehn Al­ben der Kais­erin fin­d­en sich auch drei „Schön­heit­en-Al­ben“. „Ich lege mir ein Schön­heit­en-Al­bum an und sam­mele nun Pho­to­gra­phien, nur wei­bliche dazu. Was Du für hüb­sche Gesichter auftreiben kannst beim An­ger­er und an­deren Pho­to­graphen, bitte ich Dich, mir zu schick­en“, schrieb sie ihrem Sch­wa­ger Erzher­zog Lud­wig Vik­tor 1862 aus Venedig. Über den Min­is­ter des Äußeren ging jene Bitte kurz da­rauf auch an die Botschafter Öster­reichs in Kon­s­tantinopel, St. Peters­burg, Paris, Lon­don und Ber­lin."


Donnerstag, 1. Oktober 2020

Ausstellung: Princess Eliza – englische Impulse für Hessen-Homburg


Im Schloss Bad Homburg wurde eine Ausstellung über Landgräfin Elisabeth von Hessen-Homburg eröffnet. Princess Eliza – englische Impulse für Hessen-Homburg läuft vom 23. September 2020 bis zum 17. Januar 2021.

Eigentlich sollte die Ausstellung schon im Mai eröffnet werden, dem Geburtsmonat von Eliza, doch Corona machte dem einen Strich durch die Rechnung.

Princess Eliza (1770–1840) wurde als Prinzessin Elisabeth von Großbritannien und Irland geboren, sie war eins von 15 Kindern von König Georg III. und Königin Charlotte. Im April 1818 - da war sie 47 Jahre alt - heiratete Eliza den Landgrafen Friedrich VI. von Hessen-Homburg. Die Verbindung blieb kinderlos.


Mehr Informationen: Homepage der Ausstellung


Donnerstag, 19. April 2018

Ausstellung: 200 Jahre Marie und Georg von Hannover



Seit dem 14. April 2018 gibt es in Schloss Marienburg bei Hannover die Ausstellung "200 Jahre Marie und Georg von Hannover" zu sehen: 
„Mal amüsant, mal tragisch – Königliche Geschichte(n)“
Anlässlich des 200. Geburtstages von Königin Marie, am 14. April 2018, widmet Schloss Marienburg der letzten hannoverschen Königin und ihrem Mann König Georg V. (*27.05.1819) eine Jubiläumsausstellung.

Lernen Sie Marie und Georg näher kennen: als Herrschende, Bauherren und Privatpersonen. Kleine Geschichten und mediale Elemente zeichnen die facettenreichen Persönlichkeiten des Paares nach. Historische Dokumente und persönliche Besitztümer zeugen von der dramatischen Erblindung eines zukünftigen Königs, dem Erblühen einer jungen Liebe und dem Leben einer königlichen Familie.
Die Ausstellung kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. 

Mehr Informationen auf der Homepage

(Foto: Schloss Marienburg)

Samstag, 20. Januar 2018

Ausstellung: Landgräfin Anna – Leben im Schloss Fasanerie


Im Jahr 2018 jährt sich der 100. Todestag von Landgräfin Anna von Hessen-Kassel, geborene Prinzessin von Preußen. Um an die letzte Bewohnerin von Schloss Fasanerie zu erinnern, gibt es im ehemaligen Badehaus die Ausstellung 
"Landgräfin Anna – Leben im Schloss Fasanerie" zu sehen. Die Sonderausstellung wird vom 16. Juni bis zum 14. Oktober 2018 gezeigt.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Ausstellung: Liebe, Glanz & Untergang: Die hessischen Prinzessinnen in der russischen Geschichte


Noch bis zum 26. Februar 2018 ist im Ikonen-Museum Frankfurt am Main die Ausstellung "Liebe, Glanz & Untergang: Die hessischen Prinzessinnen in der russischen Geschichte" zu sehen.

Es geht bei der Ausstellung um die vier hessischen Prinzessinnen die nach Russland an der Hof der Romanows gekommen sind: 

Prinzessin Wilhelmine (als Großfürstin Natalia Alexejewna), Ehefrau von Großfürst Paul (I.)

Prinzessin Marie (als Zarin Maria Alexandrowna), Ehefrau von Zar Alexander II.

Prinzessin Elisabeth (als Großfürstin Elisaweta Feodorowna), Ehefrau von Großfürst Sergej Alexandrowitsch

Prinzessin Alix (als Zarin Alexandra Feodorowna), Ehefrau von Zar Nikolaus II.

In der Ausstellung werden über 300 Exponate aus dem Leben der vier königlichen Frauen gezeigt.

Montag, 23. Oktober 2017

Ausstellung: Kaiserdämmerung im Neuen Palais


Nachdem am 15. Oktober 2017 die Ausstellung "Pückler. Babelsberg – Der grüne Fürst und die Kaiserin" auf Schloss Babelsberg zu Ende ging, hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten für 2018 eine neue angekündigt:


"Kaiserdämmerung" befasst sich mit dem 100. Jahrestag des Ende der Monarchie in Deutschland und wird vom 15. Juni (1918, Kaiser Wilhelms II. 30-jähriges Thronjubiläum) bis 9. November (1918, dem Tag seiner Abdankung) im Neuen Palais in Potsdam zu sehen sein. 

(Foto: SPSG.de)

Montag, 18. September 2017

Ausstellung: 150 Jahre 3. Burg Hohenzollern


Auf der Burg Hohenzollern gibt es dieses Jahr wieder eine Ausstellung zu sehen: 150 Jahre 3. Burg Hohenzollern wird vom 3. Oktober 2017 bis 31. Januar 2018 im Torturm gezeigt:

Am 3. Oktober 1867 wurde die dritte Burg Hohenzollern offiziell und feierlich eingeweiht. Die Sonderausstellung veranschaulicht ihre Entstehungs- und Nutzungsgeschichte anhand zahlreicher und teils noch nie öffentlich gezeigter Exponate, darunter Inventar der königlichen Wohnräume wie Porzellan, Möbel, Tapeten und Stoffe, Totenschilde aus der Michaelskapelle und der Helm des Dogen Marino Grimani. Eine Auswahl der erhaltenen Baupläne, historische Werkzeuge, Fotografien prominenter Besucher und gesellschaftlicher Ereignisse runden die Ausstellung ab.

Die Geschichte der Burg Hohenzollern beginnt nicht erst am 3. Oktober 1867, als die dritte Anlage dieser Art auf dem Zollerberg eingeweiht wird. Ihre urkundliche Ersterwähnung vor 750 Jahren erinnert an ein weiteres, wichtiges Ereignis.

Nach Jahrhunderten der Blüte waren Zerstörungen, Verfall sowie die Umgestaltung zu einer künstlichen Ruine der Anlass für einen umfassenden Wiederaufbau der Stammburg des Hauses Hohenzollern in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Am Beginn des Prozesses stand der Besuch des preußischen Kronprinzen im Jahr 1819. Der spätere König Friedrich Wilhelm IV. entwickelte schon früh ein großes geschichtliches Interesse am Mittelalter und der Historie seines Hauses. Der Romantiker auf dem Thron erkannte die einzigartige Bedeutung der Burg für seine Dynastie und war der eigentliche Initiator des Projekts.

Die dritte Burg wurde nicht nur als Denkmal der Dynastie oder Besuchermagnet wahrgenommen. Entworfen vom königlichen Stararchitekten Friedrich August Stüler unter Mitwirkung des Historikers und Zeremonienmeisters Rudolf Graf von Stillfried-Alcántara, war ihre im Stil der Neogotik gefundende architektonische Form zugleich auch ein politisches Signal gegenüber den süddeutschen Staaten und Frankreich. Damit steht die Anlage nicht nur am Ende der Burgenromantik des 19. Jahrhunderts, sondern kann auch als Symbol der Expansionspolitik Otto von Bismarcks verstanden werden, die schließlich zur deutschen Reichseinigung führen sollte und den Machtanspruch des Hauses Hohenzollern innerhalb des Deutschen Reichs endgültig sicherte.

Wind, Wetter und Erdbeben setzten während der vergangenen 150 Jahre den Mauern der mit 855 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Burg empfindlich zu. Um den Bestand auch für die folgenden Generationen zu bewahren, sollen in den kommenden Jahrzehnten umfassende Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden. Umfangreiche Forschungen an der Bausubstanz wurden bereits durchgeführt. Die Bauarbeiten beginnen im Jubiläumsjahr.

Der Eintritt zur Ausstellung ist im Burgeintritt bereits enthalten. Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten der Burg Hohenzollern im Torturm der Burg geöffnet.


Mehr Informationen auf der Homepage

Dienstag, 15. August 2017

Ausstellung: Victoria Luise - ein Leben, zwei Welten


Im Schlossmuseum Braunschweig gibt es dieses Jahr wieder eine Ausstellung über eine Welfin, dieses Mal geht es um die Kaisertochter Victoria Luise:


Victoria Luise - ein Leben, zwei Welten (14.9.17-16.9.18)
Anlässlich des 125. Geburtstages widmet sich das Schlossmuseum in seiner neuen Sonderausstellung Braunschweigs letzter Herzogin. Zahlreicher Bilder und vielfältige Gegenstände aus Victoria Luises Besitz zeichnen ihr facettenreiches Leben nach.
Victoria Luise kam 1892 als Tochter Kaiser Wilhelms II. zur Welt. Als braunschweigische Herzogin lebte sie von 1913 bis zum Ende der Monarchie 1918 im Braunschweiger Residenzschloss. Nach Stationen in Gmunden, Blankenburg und im Schloss Marienburg kehrte Victoria Luise 1956 als Bürgerin nach Braunschweig zurück.
Porträts, Fotografien und Filme sind Zeugen ihres Lebens im Interesse der Öffentlichkeit. Mode und Schmuck erzählen die Geschichte ihrer Trägerin in einer sich wandelnden Welt. Die Ausstellung im Schlossmuseum charakterisiert Victoria Luises Leben als Frau im 20. Jahrhundert und fragt nach Aufgaben und Verantwortung.
Ein umfangreiches Angebot an Vorträgen, Gesprächsrunden und Sonderführungen wird die Ausstellung begleiten.

Mehr Informationen auf der Homepage

Freitag, 2. Juni 2017

Ausstellung: Pückler. Babelsberg: Der grüne Fürst und die Kaiserin


Noch bis zum 15. Oktober 2017 gibt es in Schloss Babelsberg in Potsdam die Sonderausstellung "Pückler. Babelsberg: Der grüne Fürst und die Kaiserin" zu sehen. Die Ausstellung ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, von 10 bis 18 Uhr.

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: nach sieben Jahrzehnten sind die künstlichen Wasserspiele im Potsdamer Park Babelsberg endlich wieder erlebbar. Rauschende Wasserfälle, buchtenreiche stille Seen und plätschernde Brunnen beleben den Park im Herzen der UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Auch die geschmückten Gartenterrassen, die das preußische Prinzenpaar Wilhelm und Augusta nach Anregung des exzentrischen Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau um das Schloss Babelsberg anlegen ließen, sind saniert und strahlen in neuem Glanz.
Anlass genug, dem Gartenkünstler Pückler im Schloss Babelsberg – inmitten einer seiner wichtigsten Schöpfungen – eine Ausstellung zu widmen: Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 öffnet das Schloss seine (noch unsanierten) Räume und bietet den Besuchern durch die großen Fenster faszinierende Aussichten auf die wiederhergestellten Terrassen, den Park Babelsberg und die Potsdamer Parklandschaft.
Mehr Infos auf der Homepage

Sonntag, 13. November 2016

Ausstellung: Melinda Esterházy - "Das Leben hat mir viel geschenkt"


In Schloss Esterházy im österreichischen Eisenstadt ist bis Ende September 2017 eine Ausstellung über Fürstin Melinda Esterházy de Galantha (1920–2014) zu sehen:

Die Ausstellung über Fürstin Melinda Esterházy zeigt die Stationen des Lebens einer außergewöhnlichen Frau. Als bürgerliches Mädchen beginnt Melinda Ottrubay zu tanzen, feiert eine unvergleichliche Karriere am Budapester Opernhaus und heiratet schließlich Fürst Paul V. Esterházy.
Als Besucher erleben Sie Melinda Esterházy unmittelbar und authentisch nicht nur an der Oper, sondern auch von ihrer privaten Seite. Es bieten sich Einblicke in ein Leben voller Höhen und Tiefen, in eine ehrgeizige Karriere und in ein privates Leben abseits der Bühne. Jenseits der Inszenierung einer „Märchenfigur“ lernen Sie eine starke Persönlichkeit kennen, die mit ihren Aufgaben wächst.
Raum für Raum durchschreiten Sie die Phasen des Lebens von Melinda Ottrubay wie in einem Opernstück. Die Nähe zur Protagonistin ist zu Beginn – als Elevin und Primaballerina Assoluta – genauso gegeben wie zur späteren Fürstin Esterházy. Die Ausstellung leitet in fünf Akten durch das Leben des letzten Fürstenpaares Melinda und Paul V. Esterházy.

Mehr Informationen auf der Esterházy-Homepage

Montag, 5. September 2016

Ausstellung: Fabergé – Geschenke der Zarenfamilie


Noch bis zum 16. Oktober 2016 wird im Schloss Fasanerie bei Fulda die Sonderausstellung "Fabergé – Geschenke der Zarenfamilie" gezeigt:



Die Arbeiten des russischen Juweliers Peter Carl Fabergé faszinieren durch ihre handwerkliche Präzision, die Originalität des Designs und den Glanz der verarbeiteten Materialien. Die Sonderausstellung „Fabergé – Geschenke der Zarenfamilie“ zeigt eine Auswahl dieser Meisterwerke des europäischen Kunsthandwerks.

Prinzessinnen, die mit der Zarenfamilie Heiratsverbindungen eingegangen sind, erhielten Arbeiten Fabergés als Geschenke, die sie an Familienmitglieder in die Heimat schickten. In der Sammlung der Hessischen Hausstiftung befinden sich zahlreiche dieser beeindruckenden Kunstobjekte. Sie kamen als Geschenke der Darmstädter Prinzessin Alix, die mit dem letzten russischen Zaren Nikolaus II. verheiratet war, in die Sammlung der Stiftung und werden nun erstmals im Museum Schloss Fasanerie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei legt die Sonderausstellung den Fokus auf die persönlichen Geschenke aus Russland als auch auf den Lebensweg der Schenkenden und Beschenkten.



Mehr Informationen auf der Homepage

Dienstag, 12. Juli 2016

Ausstellungsbesuch: Marie! Die Frau des Schwarzen Herzogs in Braunschweig


Ich habe es tatsächlich noch geschafft zur Marie!-Ausstellung nach Braunschweig zu fahren bevor diese vorbei war...

Die kleine Ausstellung "Marie! Die Frau des Schwarzen Herzogs" behandelte das kurze Leben von Prinzessin Marie von Baden (1782–1808), verehelichte Herzogin von Braunschweig-Wolfenbüttel-Oels. Im Ausstellugsbereich durfte man nicht fotografieren, die Leihgeben wollten dies nicht. Wer ein Andenken haben wollte, konnte aber im Kassenbereich einen Katalog über Marie kaufen, in dem alle Gegenstände abgebildet sind. Dafür habe ich in den anderen Räumen des Schlossmuseum Braunschweig Fotos gemacht.


Im Museum ist viel Interaktives - man kann Videos anschauen, vor allem das zur Hochzeit von Herzog Ernst August und Kaisertochter Viktoria Luise ist sehr interessant, und auf Bildschirmen die Geschichte des ehemaligen Schlosses und der Bewohner erkunden. Wenn man im Eingangsbereich die großen Gemälde aufklappt, verbirgen sich dahinter Stammtafel und Herrschaftsgebiet der Welfen.

Der letzte Herzog: Ernst August

Besondern beeindruckend ist der Thronsaal, der sich im letzten Raum befindet. Hier sind noch einige Bilder, um einen Eindruck des Schlossmuseums Braunschweig wiederzugeben. Ich habe einige Stunden hier verbracht und war begeistert. Die beiden Damen an der Museumskasse waren sehr freundlich und haben mit mir geplaudert. Dadurch habe ich erfahren, dass es bald eine Ausstellung über Herzogin Viktoria Luise geben soll. Spätestens dann werde ich wieder in Braunschweig vorbeischauen.












Herzogin Augusta mit Erbprinz Karl



(Alle Fotos Copyright: Königlicher Beobachter)

Montag, 14. März 2016

Ausstellung: Franz Joseph (1830-1916)


In zwei Tagen startet in Österreich eine Ausstellung zu Kaiser Franz Joseph I.


Am 21. November 2016 jährt sich zum 100. Mal der Todestag Kaiser Franz Josephs, der die Habsburgermonarchie 68 Jahre lang regierte.
Im Zuge dessen wird vom 16.3. bis 27.11.2016 eine Sonderausstellung zu sehen sein, die sich kritisch mit der Person des Kaisers auseinandersetzt.
Die große Ausstellung ist in mehrere Themenbereiche gegliedert und findet an vier Standorten in Wien und Niederösterreich statt:


Mensch & Herrscher | Standort: Schloß Schönbrunn, Wien
Im Schloß Schönbrunn steht Franz Joseph als Mensch und Herrscher im Mittelpunkt. Dieser Teil der Ausstellung widmet sich der Person Franz Joseph: Seinen Vorfahren und Nachkommen, seiner Kindheit und Erziehung und den großen einschneidenden Ereignissen seines Lebens.

Repräsentation & Bescheidenheit | Standort: Kaiserliche Wagenburg Wien
In der Kaiserlichen Wagenburg Wien wird vor allem anhand von Kutschen und Kleidern, die der Monarch persönlich benutzte, die Inszenierung des kaiserlichen Images im Spannungsfeld von opulenter Repräsentation und Bescheidenheit in den Fokus gerückt. Zusätzlich werden mit Hilfe erhaltener Prunkwägen, prachtvoller Pferdegeschirre, erlesener Festkleider und nobler Hoflivreen drei bedeutende zeremonielle Ereignisse aus dem langen Herrscherleben vor Augen geführt.

Fest & Alltag | Standort: Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum, Wien
Im Hofmobiliendepot ∙ Möbel Museum Wien, einer der größten Möbelsammlungen der Welt, sind Fest und Alltag das zentrale Thema. Die bescheidenen persönlichen Ansprüche des Menschen Franz Joseph stehen in strengem Gegensatz zum prunkvollen Lebensstil, den seine bürokratische Pflichterfüllung ihm auferlegte.

Jagd & Freizeit | Standort: Schloss Niederweiden, Niederösterreich
In Schloss Niederweiden im Marchfeld, unweit des Landsitzes von Prinz Eugen von Savoyen – Schloss Hof – gelegen, widmet sich die Ausstellung dem Thema Jagd und Freizeit. Schon seit früher Jugend zeigte Franz Joseph – neben der Leidenschaft für alles Militärische – auch eine große Liebe zum Reiten und zur Jagd. Diese war ein traditionell adeliges Vergnügen, das besonders im Hause Habsburg seit Jahrhunderten das Freizeitvergnügen par excellence darstellte.



Webseite zu den Ausstellungen

Dienstag, 16. Februar 2016

Ausstellung: Marie! Die Frau des Schwarzen Herzogs.


Noch bis zum 25. Juni 2016 ist im Schlossmuseum Braunschweig eine 
Sonderausstellung vom kurzen und dramatischen Leben der Marie von Braunschweig zu sehen.

Marie (1782–1808) war eine geborene Prinzessin von Baden und Schwester von Zarin Elisabeth Alexejewna von Russland, Königin Karoline von Bayern und Königin Friederike von Schweden. Marie war mit Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig-Oels, dem "Schwarzen Herzog" verheiratet.

Link zur Ausstellung

Freitag, 21. August 2015

Ausstellung Frauensache startet in Berlin


Morgen startet in Berlin die Ausstellung "Frauensache: Wie Brandenburg Preußen wurde".

Die Sonderausstellung informiert vom 22. August bis 22. November 2015 im Theaterbau des Schlosses Charlottenburg über die Frauen des Hauses Hohenzollern und welche Rolle sie in der Geschichte des Staates Brandenburg-Preußen gespielt haben.

Mehr Informationen zur Ausstellung

Montag, 18. Mai 2015

Ausstellung: Die Ernestiner – eine Dynastie prägt Europa


Auch im nächsten Jahr gibt es wieder viel zu sehen:

Die Ernestiner  –  eine Dynastie prägt Europa

Thüringer Landesausstellung 2016 vom 24. April bis 28. August 2016
in Gotha und Weimar

Knapp 100 Jahre nach der Abdankung der letzten Thüringer Monarchen widmet sich 2016 erstmals eine kulturhistorische Landesausstellung jener ruhmreichen und faszinierenden Herrscherdynastie, die die Geschichte Thüringens, Deutschlands und Europas über 400 Jahre lang gestaltete und prägte: die Ernestiner.

Gotha Schloss Friedenstein 24.04.-28.08.2016

Die Gothaer Ausstellung konzentriert sich auf die Themen „Die Ernestiner und das Land“, „Die Ernestiner und die Familie“ sowie „Die Ernestiner und die Künste“. Nach dem Verlust der Kurwürde 1547 waren die Ernestiner territorial auf den mitteldeutschen Raum beschränkt und zeitweise in bis zu zehn Nebenlinien aufgeteilt. Diese Kleinstaatlichkeit hatte auch ihr Gutes: Neue Residenzen und Verwaltungsstrukturen brachten jene bauliche Vielfalt hervor, die bis heute bewundert wird. Ein Ausstellungskapitel wirft anhand einzelner Herzogtümer Blicke auf diese territorialen Veränderungen. Ein anderes widmet sich beispielsweise der Heiratspolitik der Dynastie, dank der diese im 19. Jahrhundert Verbindungen zu Fürstenhäusern in ganz Europa knüpften. Der dritte Teil thematisiert die künstlerische und kulturelle Vernetzung der einzelnen Höfe miteinander. Künstlerischer Austausch, Theaterkultur, neu entstehende bedeutende museale Sammlungen und die Kontakte der Ernestiner zu Malern, Komponisten und Bildhauern liefern die Stichworte für gleichermaßen bildungsreiche wie unterhaltsame Entdeckungen.

Weimar Stadtschloss und Neues Museum Weimar 24.04.-28.08.2016

Die Ausstellung in Weimar vermittelt lebendige Eindrücke zu Themen wie „Glaube“, „Reich und Nation“ sowie „Wissenschaft“. Das Stadtschloss mit Schlosskapelle ist mit den politischen Predigten Martin Luthers und der Etablierung der neuen Konfession als Staatsreligion im Kurfürstentum Sachsen 1525 eng verbunden. Auch der von hier aus im 19. Jahrhundert betriebene Wiederaufbau der Wartburg als Nationaldenkmal war ein Bekenntnis der Ernestiner zu ihrer Rolle als Beschützer des Protestantismus. Im Abschnitt „Reich und Nation“ wird offenbar, wie der anhaltende Gegensatz zum katholischen habsburgischen Reichsoberhaupt bis auf den Konflikt zwischen Kurfürst Johann Friedrich und Karl V. im 16. Jahrhundert zurückgeht. Die Ernestiner sahen sich als Verteidiger der Freiheit der Reichsfürsten gegenüber der kaiserlichen Zentralgewalt. Im Spannungsfeld zwischen den Mächten Preußen und Österreich bestimmten sie die politische Konstellation des Reichs und Europas mit. Sichtbar wird in Weimar auch, dass die Förderung der Wissenschaften das Selbstverständnis der Ernestiner wesentlich prägte.

Homepage der Ausstellung

Samstag, 4. April 2015

Ausstellung: Die Meister-Sammlerin – Karoline Luise von Baden


Und noch eine Ausstellung: vom 30. Mai bis zum 6. Sep 2015 wird in der Staatliche Kunsthalle Karlsruhe "Die Meister-Sammlerin – Karoline Luise von Baden" gezeigt.

"Die große Landesausstellung widmet sich der passionierten Kunstsammlerin. Im Zentrum der Schau steht die Präsentation ihres einst über 200 Gemälde umfassenden Mahlerey-Cabinets - eine Sammlung niederländischer Meisterwerke des 17. Jahrhunderts sowie bedeutender französischer Gemälde des 18. Jahrhunderts."

Homepage der Ausstellung