Freitag, 31. Januar 2020

Luxemburg: Maria Teresa in der Kritik


Am 26. Januar 2020 veröffentlichte Großherzog Henri von Luxemburg eine Stellungnahme, in der er sich schützend vor seine Ehefrau Großherzogin Maria Teresa stellt. 

Der Großherzogin wird vorgeworfen eine herrische Chefin zu sein und Schuld am ständigen Personalwechsel am großherzoglichen Hof zu sein. Zwischen den Jahren 2014 und 2019 gab es 51 Entlassungen oder Kündigungen, die Zahl der Angestellten bei Hofe pendelte in den Jahren zwischen 85 und 91 Personen. 

Dazu kommen, laut luxemburgischer Presse, noch sehr hohe Ausgaben der Post und Telekommunikation des Hofes, die 550.000 Euro im Jahr übersteigen sollen und nicht von der Großherzogliche Familie - sondern vom Staat - bezahlt werden. (Die Großherzogliche Familie kann die Post seit 1855, das Telefon seit 1884 kostenlos nutzen.)

Diesen Vorwürfen wurden im Waringo-Bericht nachgegangen, der inzwischen online (auf Französisch) zu lesen ist. Der Marschall des großherzoglichen Hofes hat bereits reagiert: "Im Interesse einer größeren Transparenz und Modernisierung wird der Hof einen konstruktiven Beitrag zur Umsetzung der in diesem Bericht vorgeschlagenen Verbesserungen leisten".


(Fotos © Cour grand-ducale / Marion Dessard)

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